RUNEN – die geheimnisvolle Schrift unserer germanischen Vorfahren

Die Runenschrift entstand im 1. Jahrhundert n. Chr. im nordgermanischen Raum und breitete sich von dort im Laufe der Jahrhunderte in den südgermanischen Raum und auch in unsere Gegend aus (z. B. Runenfund aus Pilsting-Peigen, Landkreis Dingolfing-Landau). Als Schreibschrift waren die Runen in unterschiedlicher Ausprägung bis ins 19. Jahrhundert in Gebrauch.

Bis jetzt gibt es etwa 7000 Funde mit Runen-Inschriften z. B. auf Waffen, Schmuck, Amuletten, Münzen, Steindenkmälern und Handschriften auf Pergament und Papier. Die Gesamtzahl der Funde vergrößert sich ständig, da jedes Jahr neue Runenschriften aufgefunden werden.

Runen1Auch in unserer Zeit treffen wir immer wieder auf die geheimnisvollen Zeichen der Runenschrift. Sie begegnen uns in der Anordnung der Balken in Fachwerkhäusern (z. B. Runenhaus in Hennef), in Firmenlogos (z. B. Bluetooth), in Ortswappen (z. B. Klein Oschersleben) und bei den Rangabzeichen der Bundeswehr (z. B. Schulterklappe des Bundeswehrhauptfeldwebels). Auch auf Mittelaltermärkten, bei Metalbands, auf Kleidungsstücken und Alltagsgegenständen (Schlüsselanhänger, Servietten, Kerzen) sowie auf Schmuck sehen wir zunehmend Runen.

Runen3Runen4In diesem Vortrag am Dienstag, den 9. Juni um 18:30 Uhr behandelt Rudi Bauer folgende Themen:
·    Bedeutung des Wortes „Rune“
·    Entstehung und Herkunft der Runen
·    verwendete Schreibmaterialien
·    Verwendung der Runenzeichen vom Ursprung bis in unsere Zeit
·    Lesen von ausgewählten Runenfunden ab 150 n. Chr.
·    Schreibung Ihres Namens in Runen
·    Lesen von Runen auf heutigen Alltagsgegenständen und CDs

Weitere Informationen zu diesem Angebot und die Möglichkeit zur Anmeldung sind zu finden unter https://www.vhs-straubing.de/kursdetail.html?tx_vhsstraubing_pi1%5Bkid%5D=D20152