Urwaldwanderung – durch´s wilde Höllbachgspreng auf den Großen Falkenstein

Am Samstag, 25.07. begleitet die erfahrene Waldführerin und Wanderleiterin Sabine Müller geübte Wanderer auf einer Exkursion in den ältesten deutschen Wald-Nationalpark, den Nationalpark Bayerischer Wald.

Inmitten eines uralten Baumbestandes können die Teilnehmer Raum und Zeit vergessen und die atemberaubende Wildnis auf sich wirken lassen.

Schon um 1860 wurde das schwer zugängliche Gebiet der Höllbachschlucht aus der forstlichen Nutzung genommen und so blieb der urwaldartige Charakter bis heute erhalten.
Das Höllbachgspreng flößte unseren Vorfahren Angst ein, sie vermuteten in der einsamen, wilden Bergregion mit ihren, von der seltenen Schwefelflechte leuchtend gelb gefärbten Felsüberhängen, den Wohnort des Teufels und den Eingang zur Hölle!

NP6Heute ist es Teil des Nationalparks und schenkt wieder heimisch gewordenen Tieren, wie dem Wanderfalken und dem Pinselohr – dem Luchs – neuen Lebensraum.

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Unser Weg führt uns von Zwieselerwaldhaus (700 m), einer Ortschaft inmitten des Nationalparks am Fuße des Großen Falkensteins, zur Höllbachschwelle. Ab dort wandern wir entlang des Höllbach’s durch eine wildromantische Schlucht hinauf zum Höllbachgspreng, einem bewaldeten Felsenmassiv unterhalb des Großen Falkensteins. Zwischen teils haushohen Felsen aus Gneis stürzt sich der Bach als Wasserfall in die Tiefe!

NP3Vorbei an uralten Bäumen und Raritäten des Pilz- und Pflanzenreich’s gelangen wir zum Sulzschachten, einer Bergwiese und früheren Bergweide und erreichen schließlich den Gipfel des großen Falkenstein (1315 m). Dort machen wir Mittagspause.
Über den Ruckowitzschachten führt unser Weg hinunter zu unserem Ausgangspunkt Zwieselerwaldhaus. Durch ein weiteres Urwaldgebiet, der Mittelsteighütte, gelangen wir schließlich zurück zu unserem Parkplatz.

Treffpunkt für diese Wanderung ist um 9 Uhr am Infopavillion Zwieslerwaldhaus. Die Teilnehmer bewältigen bei dieser Tour eine Steigung von 650 Höhenmetern und benötigen genügend Kondition für eine reine Gehzeit von ca. 6,5 Stunden.

Weitere Informationen zu dieser Tour und die Möglichkeit zur Anmeldung sind zu finden unter: http://vhs.link/EhbKZ