Deutsches Theater München: CATS…

… THE ORIGINAL IS BACK

 

So magisch wie CATS ist kein anderes Musical der Welt.

Unvergleichlich fantasievoll und elegant vereinen sich in Andrew Lloyd Webbers Meisterwerk mitreißende Musik, aufsehenerregender Tanz und spektakuläre Kostüme zu einem aufregenden Ganzen.
CATS wurde mit dem Laurence Olivier Award, sieben Tony Awards und drei Drama Desk Awards ausgezeichnet und hat alle Rekorde gebrochen: Vom Londoner West End bis zum New Yorker Broadway – mit über 73 Millionen Zuschauern weltweit ist CATS ein gefeierter Klassiker und zählt zu den Musicals mit der längsten Laufzeit überhaupt.

Im Sommer 2017 kehrt das Original in englischer Sprache nach Deutschland zurück, direkt vom Londoner West End und in der Erfolgsproduktion, die 2015 als „Bestes Musical Revival“ für den Laurence Olivier Award nominiert war.

Kinder und Erwachsene sind gleichermaßen verzaubert, wenn sich die Jellicle Katzen auf dem silbern schimmernden Schrottplatz zum alljährlichen Katzenball die Pfoten reichen: Im Mondlicht einer magischen Nacht wetteifern listig-charmante Charaktere wie der Zauberkater Mister Mistoffelees, die wunderschöne Victoria oder der Bösewicht Macavity um das Geschenk eines zweiten Lebens.

Unvergleichlich dabei Andrew Lloyd Webbers Melodien, atemberaubend die Choreografien, die katzenhafte Bewegungen und menschliche Charakterzüge mühelos in sich vereinen, fantastisch das Bühnenbild und das einzigartige Kostümdesign – und zutiefst berührend einer der emotionalsten Momente der Musical-Geschichte: der Welthit „Memory“ der Katzen-Diva Grizabella.

Seit der Uraufführung in London im Jahr 1981 ist die Erfolgsgeschichte von CATS ungebrochen.

Freuen Sie sich auf das fantasievolle Meisterwerk Andrew Lloyd Webbers, das bis heute seinesgleichen sucht. „Immer noch das Nonplusultra“, schwärmt die Times und der Daily Express aus London jubelt: „Besser kann eine Show nicht sein – absolut brillant!“

Abfahrt am Busbahnhof am Hagen um 14 Uhr. Nach der Ankunft in München ist noch Zeit für einen Stadtbummel, bevor die Abendvorstellung besucht wird.

© Text: Deutsches Theater http://www.deutsches-theater.de

Barocker Glanz und kurfürstliche Frömmigkeit

Schloss Schleißheim, Theatinerkirche und St. Michael in München…

… sind die Stationen dieser Tagesfahrt am Samstag, 25. März

Bereits im 16. Jahrhundert ließ Herzog Wilhelm V. das Alte Schloss Schleißheim errichten – geprägt ist die Schlossanlage jedoch vor allem vom Neuen Schloss und dem Jagd- und Lustschloss Lustheim, das Kurfürst Max Emanuel Ende des 17. bzw. zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichten ließ. In den Räumen seiner Schlösser spiegelt sich barocker Glanz und fürstliche Repräsentation.

Barocke Baukunst und Kultur kamen durch die Mutter Max Emanuels, Kurfürstin Henriette Adelaide von Savoyen nach Bayern. Sie und ihr Gatte, Kurfürst Ferdinand Maria, ließen anlässlich der Geburt des Thronfolgers Max Emanuel die Theatinerkirche in München errichten, die erste Barockkirche Münchens, erbaut nach römischen Vorbildern.

 

Von kurfürstlicher Frömmigkeit erzählt auch die Kirche St. Michael, erbaut unter Kurfürst Wilhelm V. am Ende des 16. Jahrhunderts.

Eine spannende Spurensuche nach barocker Pracht und Frömmigkeit in Schleißheim und München mit Historikerin Petra Neuberger

Anmeldungen zur Tagesfahrt sind rund um die Uhr online möglich

Oder telefonisch während unserer Service-Zeiten: tel. 09421/8457-30  oder direkt beim Reiseveranstalter F.X. Mittermeier – Reisen zur Kunst und Kultur: tel. 09421/ 7 18 18

Marokko – eine Rundreise vom 29. April bis 9. Mai 2017

Marokko – ein Land, das einerseits immer moderner wird und sich auf der anderen Seite die Vergangenheit bewahrt und pflegt.
Das Land im Nordwesten des afrikanischen Kontinents ist kulturhistorisch eine Brücke zwischen Europa und dem Orient mit einer faszinierenden Kultur und einer reichen Kunstgeschichte. Seit der Antike unterlag Marokko dem Einfluss verschiedener Kulturen, von denen jede unauslöschliche Spuren hinterlassen hat.

Menschen in Marokko

Samstag, 29. April: Willkommen in Marokko!
Sie fliegen von München nach Marrakesch, wo Ersel Karaman Sie erwartet. Vielleicht bleibt heute noch Zeit für einen Bummel zum weltberühmten Gaukler-Platz. Übernachtung in Marrakesch.

Sonntag, 30. April: Atemberaubende Landschaften
Die atemberaubende Straße, die sich durch die Bergwelt des Hohen Atlas schlängelt, wird ein erster Höhepunkt der Reise sein. Am Nachmittag erreichen wir das schönste Wehrdorf, die UNESCOWelterbestätte des Südens, den Ksar von Aït-Ben-Haddou. Später besichtigen wir in Ouarzazate noch die Kasbah Taourirt, eine riesige und zum Teil heute noch bewohnte Berberburg. Übernachtung in Ouarzazate.

Montag, 1. Mai: Steppen und Wüste
Ein spannender und aktiver Tag erwartet uns heute. Es geht nach Erfoud. Nach dem Bezug der Zimmer können wir fakultativ eine Fahrt mit Geländewagen in die Wüste machen. In der bezaubernden Dünenlandschaft steigen wir um auf Kamele, um das Gefühl der berühmten Transsahara Karawane und hoffentlich einen Sonnenuntergang zu erleben. Übernachtung in Erfoud.

Dienstag, 2. Mai: Durch Berberdörfer, fruchtbare Täler und Gebirge
Heute brechen wir früh auf in Richtung Fès. Unsere Fahrt führt durch den „Hohen- und Mittleren Atlas“. Durch Berberdörfer und Ortschaften geht es weiter über den auf ca. 1.700m gelegenen Skiort Ifrane nach Fes. Übernachtung in Fès.

Mittwoch, 3. Mai: Zeitreise ins Mittelalter und in die Antike – Fès
Am Königspalast beginnt unsere Besichtigung in dieser beeindruckenden Stadt. Durch die andalusische Straße tasten wir uns langsam an die Altstadt (Medina) heran. Kaum haben wir das Blaue Tor hinter uns gelassen, vergessen wir in welchem Zeitalter wir uns befinden. Tausende kleine Läden entführen uns in den Orient des Mittelalters. Inmitten dieses Treibens wirken die Kairouna Medresse und das Masoleum Idriss II wie Oasen der Stille. Wir fahren hinauf zur Burganlage und genießen die Aussicht auf die Altstadt. Übernachtung erneut in Fès.

Donnerstag, 4. Mai: Marktplätze der Antike und Gegenwart
Mit den unvergesslichen Eindrücken verlassen wir Fès in Richtung Volubilis. Die römische Stadt gibt mit ihren Villen und öffentlichen Bauten Zeugnis ab über den Wohlstand, der hier herrschte. Am Nachmittag erreichen wir Meknes und können vom Siegertor (Bab Mansour) das Treiben auf dem sogenannten Trümmerplatz beobachten. Das Mausoleum von Moulay Ismail ist eine weitere Sehenswürdigkeit des heutigen Tages. Übernachtung in Meknes.

Freitag, 5. Mai: Von der Haupt- und Königsstadt Rabat nach Casablanca
Der Tag beginnt mit einer traditionellen Volkskunst – der Knüpfkunst: weltberühmt sind die Kelims und Teppiche der Berber. Am Mittag erreichen wir Rabat, die Hauptstadt Marokkos. Nur hier haben wir die Möglichkeit, hinter die Mauern eines Königspalastes zu schauen. Man darf zwar nicht in die Innenräume des Palastes, jedoch haben wir Gelegenheit in der großzügig angelegten Gartenanlage uns über die Königsfamilie und deren Bedeutung zu unterhalten. Am Nachmittag fahren wir entlang dem Atlantikufer nach Casablanca. Übernachtung in Casablanca.

Samstag, 6 Mai: Hasan II Moschee, Art déco und „Spiels noch einmal Sam“
Wir beginnen mit der Besichtigung der gewaltigen Moschee, die Hassan II in Auftrag gab. Anschließend werden wir uns bei einem Stadtrundgang einen Eindruck von der modernen Metropole verschaffen. Das Stadtbild ist geprägt von Gebäuden mit Fassaden im Art-déco-Stil. Bei einer Stadtrundfahrt ergibt sich wohl auch die Gelegenheit, bei „Rick’s Cafe“ ein Foto zu schießen. Am Nachmittag verlassen wir Casablanca um am Atlantikufer entlang wieder Marrakesch zu erreichen. Übernachtung in Marrakesch.

Sonntag, 7. Mai: Faszination Marrakesch
Der Bahia-Palast, die Koutoubia Moschee, das Tor Bab Agnaou sind nur ein paar der Sehenswürdigkeiten in Marrakesch. Die Stadt hat man aber nicht erlebt, wenn man nicht in das Treiben auf dem Gaukler-Platz zwischen Schlangenbeschwörern, Akrobaten und Märchenerzählern eingetaucht ist. Wir werden auch Zeit für Einkäufe haben. Übernachtung in Marrakesch.

Montag, 8. Mai: zur freien Verfügung in Marrakesch oder alternativ: fakultativer Ausflug nach Essaouira
Seinerzeit wurde die malerische Küstenstadt Essouira als Mekka für „Hippies“ weltberühmt. Wer mag, kann bei einem Spaziergang durch den Hafen den Fischern in den typischen blauen Booten zuschauen oder in der Medina die Seele baumeln lassen. Übernachtung in Marrakesch.

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11. Tag, Dienstag, 9. Mai: Ma’a Salama – Auf Wiedersehen

„Das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden können sind unsere Erinnerungen“ Jean Paul

Mit einem viel größeren Paradies als bei der Ankunft verlassen wir dieses wunderschöne Land Marokko heute Richtung Heimat.

Hier geht´s lang zum Download der Anmeldeunterlagen:

http://vhs.link/qRJZTp

Daneben findet vom 28. Oktober bis zum 4. November 2017 (inkl. zwei Feiertagen!) die 8-tägige Rundreise (auch mit Halbpension!) statt: Stationen sind Marrakesch – Sahara – Meknes – Rabat – Casablanca – Marrakesch (im Vergleich zur 11-tägigen Reise also ohne Fès). 
Auch hier ist Anmeldung schon möglich: 
http://vhs.link/gf3mRn

 

 

WEST SIDE STORY

Im Deutschen Theater München

am Samstag, 13. Mai 2017

Mit der Broadway-Premiere 1957 definierte WEST SIDE STORY musikalisch wie tänzerisch ein ganzes Genre neu. Die mit zehn Oscars ausgezeichnete Verfilmung machte das Musical einem Millionenpublikum bekannt. Seine Europapremiere erlebte der Musical-Klassiker 1961 am Deutschen Theater. Hierher kehrt es nun ab dem 25. April 2017 zurück.

Ein Plädoyer für Verständnis und Toleranz, eine Geschichte so alt wie die Welt: Zwei junge Menschen begegnen einander, verlieben sich und schwören sich ewige Treue. Doch Intoleranz, Unverständnis und der Hass zweier verfeindeter Lager lassen das ersehnte Glück auf eine gemeinsame Zukunft wie einen Traum zerschellen.

Mambo, Jazz und Rock’n’Roll – nur wenige Töne der weltberühmten Kompositionen Leonard Bernsteins reichen, um Bilder wie diese wachzurufen: Das provokante Fingerschnippen der Straßengangs, das Aufheulen der Polizeisirenen, die fliegenden Röcke der Puerto Ricanerinnen über den Dächern New Yorks und in den heruntergekommenen Hinterhöfen der West Side. Das satte Klangbild, welches dieses einzigartige Meisterwerk erfordert, bringt das Orchester unter der versierten musikalischen Leitung des Bernstein-Schülers und renommierten Dirigenten Donald Chan zur vollen Geltung.

Niemand vor Jerome Robbins hat die Sehnsüchte, die Ängste und das Ungestüm der Jugend so zeitlos und authentisch in Tanz gebannt wie es ihm in seinen Choreografien zu WEST SIDE STORY gelang. Und kein Choreograf vor ihm hatte künstlerisch vergleichbares geleistet. Denn nicht nur Leonard Bernstein betrat damals mit seiner Komposition Neuland. Robbins tat es ihm gleich und machte seine Choreografie zu einem wesentlichen Teil der Erzählung. Erst im Zusammenspiel dieser beiden Elemente – Bernsteins Musik und Robbins Choreografie – entfaltet WEST SIDE STORY ihre ganze Kraft.

Es wird in englisch gesungen und gesprochen – mit deutschen Übertiteln.

Abfahrt am Busbahnhof am Hagen um 9.30 Uhr. Nach der Ankunft in München ist noch Zeit für einen Stadtbummel, bevor die Vorstellung um 15 Uhr besucht wird – geplante Rückkehr gegen 20 Uhr.

Um baldige Anmeldung wird gebeten, da nur ein begrenztes Kartenkontingent verfügbar ist.

Anmeldung telefonisch oder persönlich bei der vhs: tel. 09421/8457-30

Textquelle: Deutsches Theater http://www.deutsches-theater.de

Krippenkunst und Weihnachtszauber in München

 

am Samstag, 10. Dezember 2016

mit Petra Neuberger, Historikerin

Mittelaltermarkt auf dem Wittelsbacher Platz, Krippenkunst der Gegenwart in der Neuhauser Straße oder Künstlermarkt in Schwabing: Die Vielfalt der Münchner Christkindlmärkte ist riesig und bietet eine wunderbare Einstimmung auf Weihnachten.

Zusammen mit Petra Neuberger kann man sich an diesem Tag auf den Weg durch das winterliche München machen und – neben dem Besuch der verschiedenen Märkte– dem Münchner Krippenweg durch die Innenstadt folgen. Frauenkirche, Heilig-Geist-Kirche und natürlich das berühmte Augustinerkindl in der Bürgersaalkirche sind unter anderem Stationen des Spaziergangs.

Abfahrt ist am Busbahnhof am Hagen um 8 Uhr.

Hier geht’s zur Anmeldung: http://vhs.link/kYPrZ6

Natürlich kann man sich aber auch persönlich oder telefonisch im Büro anmelden: tel. 09421/8457-30

 

~The Addams Family~

Musicalfahrt ins Deutsche Theater München

am Samstag, 18. März 2017

Eine höchst liebenswerte Ansammlung von Exzentrikern lebt in der verfallenen Villa mitten im Central Park – und dort spukt es ganz gewaltig!

Familienoberhäupter sind die elegant-unterkühlte (und offenbar untote) Morticia und ihr Gatte, der ihr in Liebe ergebene, heißblütige Gomez. So weit wäre also alles wunderbar – doch Gomez erlebt den Albtraum eines jeden Vaters: seine 18-jährige Tochter Wednesday, selbsternannte Prinzessin der Finsternis, hat sich verliebt!

Ihr Auserwählter, Lucas Beineke, stammt allerdings aus einer höchst „normalen“ Familie. Wednesday vertraut sich ihrem Vater an und beschwört ihn, der strengen Mutter nichts davon zu sagen.

Ein Geheimnis vor Morticia? – Für Gomez schier unerträglich. Die Situation droht zu eskalieren, als Familie Beineke ihren Antrittsbesuch bei den Addams und ihrer zukünftigen Schwiegertochter ankündigt.

So nehmen die Dinge beim gemeinsamen Dinner ihren chaotisch-gruseligen Verlauf…

Die Geschichte hinter der Gruselfamilie

Die Musicalkomödie mit Musik und Songtexten von Andrew Lippa und dem Buch von Marshall Brickman und Rick Elis erlebte 2010 ihre erfolgreiche Broadway Premiere und wurde dort weit mehr als 700 Mal gespielt.

Die Charaktere basieren auf den legendären Cartoons von Charles Addams. Die auch in Deutschland sehr beliebte Fernsehserie und diverse Kinoverfilmungen machen die sympathischen Grufties seit Jahrzehnten und Generationen zu Kultfiguren.

Songs und Texte sind bei der Aufführung im Deutschen Theater in deutsch. 

 

 

Anmeldung bei der vhs nur telefonisch oder persönlich: tel. 09421/8457-30

Anmeldeschluss: 11. November 2016

Textquelle: Deutsches Theater http://www.deutsches-theater.de

Einem Kaiser zum Geburtstag!

Samstag 3. Dezember 2016

 

Ein Spaziergang auf den Spuren Kaiser Karls IV.

Eine grenzübergreifende Premiere: Anlässlich des 700. Geburtstages des Kaisers veranstalten der Freistaat Bayern und die Tschechische Republik unter der Schirmherr­schaft der beiden Ministerpräsidenten erstmals eine gemeinsame Landes­ausstellung. Kostbare Originale, mediale Elemente und spannende Geschichten erzählen von Karl IV. (1316 – 1378) und seiner Zeit.

Umstrittener Herrscher oder Ikone?

Weil er für seine Hausmachtpolitik in großem Umfang Reichsgut verpfändete, sa­hen deutsche Historiker Karl lange als „Vater Böhmens, aber Erzstiefvater des Reiches“, während er in Böhmen bzw. Tschechien bis heute als „Vater des Vater­landes“ gilt. Ab dem 19. Jahrhundert wurde er von beiden Seiten national verein­nahmt, obwohl er sich selbst weder als Tschechen noch als Deutschen, sondern als Kaiser von Gottes Gnaden gesehen hat.

Die Bayerisch-Tschechische Landesausstellung wirft mit 150 hochrangigen Kunst­werken, Urkunden, kulturhistorischen und alltagsgegenständlichen Zeugnissen und medialen Inszenierungen einen neuen Blick auf den facettenreichen Herrscher und seine Zeit.

Karl IV. als Brückenbauer zwischen Bayern und Tschechien

„Mit der ersten bayerisch-tschechischen Landesausstellung 2016/2017 wollen Bayern sowie Tschechien die vielfältigen, nicht immer konfliktfreien Beziehungen zwischen den beiden Nachbarn bewusst machen. Das Haus der Bayerischen Geschichte, das Germanische Nationalmuseum und die Nationalgalerie Prag arbeiten hier Hand in Hand. Die 700jährige Wiederkehr des Geburtsjahres des böhmischen Königs Karls IV. und späteren Kaisers des Hl. Römischen Reichs dient dabei als Anlass für die Ausstellung in der Wallenstein-Reithalle in Prag und im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Die über lange Zeit sehr fruchtbare Nachbarschaft lässt sich auch an der Geschichte der Goldenen Straße zwischen Nürnberg und Prag nachvollziehen. Viele Orte auf diesem Weg werden in die Landesausstellung eingebunden. Die gemeinsame Ausstellung zeigt, dass der Fall der Mauer 1989 den Weg zu einer neuen Freundschaft zwischen den Nachbarn frei gemacht hat“, so Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle.

Der Kaiser kommt wieder zurück nach Nürnberg

Am 20. Oktober 2016 öffnet die Bayerisch-Tschechische Landesausstellung „Karl IV.“ im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg ihre Pforten. Für Karl IV. spielte Nürnberg eine wichtige Rolle, berühmte Bauwerke wie die Kaiserburg oder die Lorenzkirche zeugen davon noch heute.

Das ausgehende Mittelalter war einerseits geprägt von Krisen und Katastrophen, von Pest und Hungersnöten, andererseits erfuhren Kunst, Kultur und Technik einen großen Aufschwung. Kaiser Karl IV. förderte insbesondere Prag und Nürnberg, die Städte, in denen er sich am häufigsten aufhielt. Die Bayerisch-Tschechische Landesausstellung hat daher mit der Nationalgalerie Prag (15.05. – 25.09.2016) und dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg (20.10.2016 – 05.03.2017) Ausstellungsorte gewählt, die auch in ihrer Umgebung viele Attraktionen mit Bezug zu Karl IV. bieten.

Die Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg präsentiert Aspekte seiner Lebens- und Regierungszeit im Spiegel des wechselvollen 14. Jahrhundert. In Karls Politik spielte die Reichsstadt Nürnberg eine wichtige Rolle. Die Nürnberger Kaiserburg diente ihm als zeitweilige Residenz. In Nürnberg erließ er 1356 die „Goldene Bulle“. Bis zum Ende des Alten Reiches 1806, also fast für ein halbes Jahrtausend, bestimmte sie auch dessen Verfassungsleben.

Im Rahmen dieser Tagesfahrt folgen die Reiseteilnehmer zusammen mit Reiseleiter Werner Schäfer OStD a.D. den Spuren des Kaisers.

Weitere Programmpunkte: 

  • die Frauenkirche: sie steht als eine der wichtigen gotischen Kirchen Nürnbergs an der Ostseite des Hauptmarktes. Sie wurde anstelle der zerstörten Synagoge als Hallenkirche errichtet.
  • die Kirche St. Sebaldus
  • die Hauptkirche St. Lorenz
  • das Heilig Geist Spital: es fällt in die Frühzeit des Kaisers. Es war die größte städtische Einrichtung zur Versorgung der Kranken und Alten.
  • die Kaiserburg: Wehrbau und Kaiserresidenz, Reichsburg und hohenzollerscher Burggrafensitz  – eine der geschichtlich und baukünstlerisch bedeutendsten Wehranlagen Europas.

Abfahrt am Busbahnhof am Hagen um 7 Uhr.

Hier geht´s zur Online-Anmeldung: http://vhs.link/RwsjM3

 

 

Rothenburg ob der Tauber und Ansbach

Samstag, 17. September 2016

Zusammen mit Ihrer Reiseleiterin Petra Neuberger (Historikerin) spazieren Sie im Rahmen dieser Tagesfahrt durch das mittelalterliche Kleinod Rothenburg bevor Sie die markgräfliche Pracht Ansbachs bewundern können.

Rothenburg ob der Tauber:

Eine vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer mit Türmen und Toren, malerische Fachwerkbauten – liebevoll geschmückt mit Blumenkästen, verwinkelte Gässchen und mächtige Kirchen wie die gotische Stadtpfarrkirche St. Jakob: Rothenburg ist ein Gesamtkunstwerk des Mittelalters und der Renaissance. Die ehemalige freie Reichsstadt lädt zum Bummeln und Verweilen ein.

Ansbach:
Markgräfliche Residenz

Das barocke Schloss der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach weist ein Deckenfresko von Carlo Carlone im doppelgeschossigen Festsaal und den Hofgarten mit der Orangerie auf… Wandeln Sie auf den Spuren des Markgrafen durch das Spiegelkabinett, flanieren Sie durch einen der vielen Prunkräume, die vom Glanz vergangener Zeiten erzählen und bestaunen Sie im Kachelsaal Fliesen aus der früheren Manufaktur Ansbachs.

Kirche St. Gumbertus

Die Kirche St. Gumbertus beeinflusst das Erscheinungsbild der Stadt entscheidend… Die romanische Krypta unter der Gumbertuskirche ist Zeuge der ersten steinernen Kirche, die im 11. Jahrhundert dort entstand. Die barocken und gotischen Elemente erzählen von der jahrhundertelangen Entstehungsgeschichte der Kirche. Die Baugeschichten der Kirchen St. Gumbertus und St. Johannis reichen vom 11. bis ins 18. Jahrhundert.

Abfahrt am Busbahnhof am Hagen um 6 Uhr

Die vhs Straubing vermittelt und empfiehlt Tagesfahrten des benannten Reiseveranstalters:

 

 

F.X. Mittermeier – Reisen zur Kunst und Kultur – Straubing

Hier geht´s zur Online-Anmeldung: http://vhs.link/kYGp4Z

 

Tagesfahrt zur Bayerischen Landesausstellung „Bier in Bayern“ am Samstag, 7. Mai

Das im Jahr 1516 erlassene bayerische Reinheitsgebot feiert 2016 seinen 500. Geburtstag. Dieses für die bayerische Biergeschichte wichtige Ereignis ist der Anlass der Landesausstellung „Bier in Bayern“, die vom Haus der Bayerischen Geschichte von 29.04. bis 30.10.2016 im ehemaligen Zisterzienserkloster Aldersbach im Passauer Land gezeigt wird.

 

„Bayern, Bier und das Reinheitsgebot – ein fast heiliger Dreiklang“, sagt Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte. Der Ausstellungsort könne nicht besser gewählt sein, lobt er das einmalige Ensemble.

Auch der Projektleiter der Bayerischen Landesausstellung, Dr. Rainhard Riepertinger, ist begeistert von Aldersbach: „Eine der schönsten Barockkirchen Bayerns, eine historische sowie eine moderne Brauerei und ein Bräustüberl – all das kann man nicht museal inszenieren, das braucht es im Original.“

Im niederbayerischen Aldersbach finden die Besucher all diese Elemente zusammen im ehemaligen Klosterkomplex: Bier und Barock in seiner schönsten Form.

Mythos und Markenzeichen auf 1.500 qm

Die Bayerische Landesausstellung präsentiert auf etwa 1.500 Quadratmetern die  Kulturgeschichte eines Elixiers, das für Bayern viel mehr als nur ein Getränk darstellt: Bier – ein Mythos und gleichzeitig ein Markenzeichen des Freistaats, das heute das Bild Bayerns in der Welt wesentlich mitprägt.

Ausgangspunkt ist das Jahr 1516. Damals bestimmten die bayerischen Herzöge: Nur Gerste, Hopfen und Wasser dürfen zum Bierbrauen verwendet werden. Mit diesem Erlass – dem bayerischen Reinheitsgebot – begann eine echte Erfolgsgeschichte, denn immerhin kam um 1900 jedes zehnte weltweit getrunkene Bier aus Bayern. Und bis heute werden Bier und Bayern weltweit besonders verbunden.

 

Die Landesausstellung erzählt von der Entwicklung Bayerns zum „Bierland“. Es geht um Wirtshauskultur, Klosterbrauereien, Brauhäuser und Bierpaläste, Biermonopole, Bierkrawalle, Bierinnovationen und um den weltweiten Siegeszug bayerischer Gemütlichkeit.

„Dass Bier gleichgesetzt wird mit Bayern und bayerisches Bier weltberühmt wurde, ist ein relativ junges Phänomen“, betont Dr. Richard Loibl und verweist auf die Weltausstellungen im 19. Jahrhundert, die den Startschuss für den internationalen Erfolg gegeben hatten.

Neben der industriellen Produktion und dem Qualitätsstandard Reinheitsgebot lag der Erfolg des bayerischen Biers vor allem am Marketing: „Bavaria sells! Entscheidend war die Konstruktion eines Sehnsuchtsbildes und eines Erlebnisangebots mit Ausschankstellen weltweit – von Berlin über Paris bis nach Chicago. Bier, Idylle und Gemütlichkeit bildeten das Verkaufskonzept“, so Loibl.

Das Wirtshaus als Sinnbild bayerischer Gemütlichkeit

Der hohe Stellenwert des Bieres spiegelt sich vielschichtig und facettenreich in der Wirtshauskultur wider. Ob Bierkeller, Bierpalast, Biergarten oder Bierzelt: überall stehen Bier und bayerische Gemütlichkeit im Mittelpunkt. Was alles in einer Wirtschaft passiert, wird in der Landesausstellung nacherzählt: Es wurde gegessen, gespielt, geraucht und geschnupft, geschäkert und angebandelt, gerauft, geredet und politisiert, gesungen, musiziert und natürlich Bier getrunken.

Die Exponate reichen von Pfeifenköpfen und Schnupftabaksgefäßen mit derben oder lustigen Bildern über Zimmerstutzen, Dudelsack sowie einen frühen Musikautomaten bis hin zur Tischkegelbahn und alten Speisekarten. Wenn die Ausstellungsbesucher sich auf das Wagnis einlassen und zu tief in den einen oder anderen Maßkrug schauen, begegnen sie alten Jux-Postkarten, auf denen der Rausch glorifiziert und die Bierseligkeit gefeiert wird. Dabei ist ein kritischer Blick auf übermäßigen Bierkonsum und Alkohol angebracht, wie auch das in die Medizingeschichte eingegangene „Münchner Bierherz“ zeigt: Das Organ wuchs durch regelmäßigen Biergenuss von sage und schreibe 12 bis 15 Maß pro Tag auf die doppelte Größe eines normalen Herzens an.

Vom Bier bis zur Schützenliesl

Überall in der Landesausstellung gibt es Spannendes zu entdecken, vor allem zum Schauen, Hören, Riechen und Mitmachen. Heiß geht es zum Beispiel in der „Sau“ zu und in der Darre begegnet man dem Esel beim Mälzen. Die Sau und die Darre sind Stationen der alten Brautechnik, die an den Originalschauplätzen der alten Brauerei in Aldersbach zu erleben sind.

Darüber hinaus gilt es Menschen kennenzulernen: von Pionieren des Brauwesens über den Bierspion bis hin zu einer Kellnerin, die von ihrem harten Arbeitsalltag in der Zeit um 1900 erzählt. Mit dabei sind auch Bierberühmtheiten wie die legendäre Schützenliesl und Joseph Groll aus Vilshofen in Niederbayern, der als Vater des Pils gilt. Und dann geht es freilich auch um das richtige Behältnis für das Bier. Neben dem „Urmaßkrug“, dem klassischen Keferloher und dem uns heute allbekannten Maßkrug aus Glas werden edle Trinkgefäße aus Gold, Silber, Elfenbein und Porzellan präsentiert.

Das Bier und seine Bayern – mehr als nur Marketing

Bier gilt als Bayerns fünftes Element – so sah es der bayerische Staatsmann Wiguläus von Kreittmayr schon Mitte des 18. Jahrhunderts. Und Bayern ist bis heute Bierland geblieben. Darum geht es im großen Finale in der ehemaligen Bibliothek des Klosters Aldersbach. In dem zehn Meter hohen Raum und unter dem beeindruckenden Deckengemälde von Matthäus Günther aus dem Jahr 1760 präsentiert die Landesausstellung mit „Das Bier und seine Bayern“ ihren Schlussakkord. Dabei geht es um alle Facetten des „bierseligen“ Bayernbildes, sowohl in der Selbsteinschätzung als auch in der Fremdwahrnehmung. Die Bierwerbung greift mit Vorliebe auf weiß-blaue Landschaftsidylle, Trachten- und Rautendekors zurück. Im Film dominiert das Bier als unverzichtbares Element bayerischer Lebensart und Lebensfreude.
Ob biervernarrter Außerirdischer, biertrinkender Ex-Dienstmann und Problem-Engel Aloisius oder Nachahmungen bayerischer Bierfeste und Wirtschaften in der ganzen Welt: Der Bier-und-Bayern-Mythos hinterlässt überall seine Spuren.

Gesamterlebnis Aldersbach: Ausstellung, Brauerei und Kloster

Eingebettet ist die Ausstellung in die passende Umgebung: Bereits im 13. Jahrhundert wurde im Kloster Aldersbach Bier gebraut. Heute können Besucher das Brauwesen in der modernen Brauerei dort kennenlernen.

Einmalig ist das Ensemble des vollständig erhaltenen Klosterkomplexes, das neben der Brauerei mit niederbayerischem Bräustüberl die berühmte Zisterzienserklosterkirche „Mariä Himmelfahrt“ umfasst. 1720 wurde sie von den Gebrüdern Asam im barocken Stil gestaltet und gehört zu den schönsten Marienkirchen Bayerns. Geschichte, Barock, Bier und Brauen – all das ist in Aldersbach vereint.

Die vhs lädt im Rahmen einer Tagesfahrt am Samstag, 7. Mai, zum Besuch der Ausstellung ein. Unter der Leitung von Historikerin Petra Neuberger können die Reiseteilnehmer die Ausstellung erleben. Am Ende des Tages steht noch ein Besuch von Ortenburg, einer einst evangelischen Enklave im katholischen Niederbayern, an.

Hier geht´s zur Anmeldung: http://vhs.link/WmZPPc

 

 

Tanz der Vampire

Tagesfahrt mit der vhs Straubing ins

Deutsche Theater München

am Samstag, 14. Januar 2017

TANZ DER VAMPIRE zählt zu den erfolgreichsten in deutscher Sprache entwickelten Musicals überhaupt: Mehr als 7,5 Millionen Besucher haben es seit seiner Uraufführung am 4. Oktober 1997 im Wiener Raimund Theater gesehen. Mit Übersetzungen in zehn Sprachen und Aufführungen in zwölf Ländern ist das Musical auch ein international gefeierter Hit. Außerdem kann kaum eine andere Show weltweit ähnlich große und loyale Fanclubs vorweisen.

Grundlage dieses längst zum Kult-Musical avancierten Stückes ist Roman Polanskis Film-Meisterwerk „Tanz der Vampire“ („The Fearless Vampire Killers or Pardon Me But Your Teeth Are In My Neck“) aus dem Jahr 1967. In dieser Parodie auf das Vampirfilmgenre, führte der Oscar-Preisträger nicht nur Regie, sondern übernahm auch erstmals in Hollywood eine Hauptrolle – die des Assistenten Alfred. An seiner Seite spielte seine spätere Frau Sharon Tate die schöne Sarah. 20 Jahre danach entstand bei den Vereinigten Bühnen Wien der Plan, diesen Erfolgsfilm als Musical auf die Bühne zu bringen, und zwar mit Polanski selbst als Regisseur der Weltpremiere -denn das Musical sollte „auf keinen Fall eine Kopie des Filmes werden“.

Die Geschichte: Auf der Suche nach Vampiren kommt der kauzige Forscher Professor Abronsius mitten in Transsilvanien dem Ziel seiner Reise gefährlich nahe. Sein junger Assistent Alfred verliebt sich in die Wirtstochter Sarah – doch auch der düstere Graf von Krolock will die Schöne besitzen und lockt sie auf sein Schloss. Humorvoll erzählt und grandios inszeniert entfaltet sich in diesem großen Musical-Klassiker eine gruselig-schöne Geschichte, die ihren Höhepunkt auf dem Mitternachtsball im Schloss des Vampirgrafen findet.

Text: © Deutsches Theater München // Fotos: © eventpress/Stage

Weitere Infos zur Tagesfahrt bekommt ihr auf unserer Homepage: http://vhs.link/c9P4CV

oder gerne auch telefonisch unter 09421/8457-30 während unserer Service-Zeiten (Anmeldung zu dieser Musicalfahrt nur telefonisch möglich!)

Anmeldeschluss ist bereits am 25.04.2016