Kinder des Integrations-Projekt „Miteinander“ präsentieren ihre Jonglierkünste

An der Grundschule St. Jakob wurde kürzlich ein wertvoller Beitrag zu gelingender Integration geleistet. 10 Kinder der Projektgruppe „Miteinander“ präsentierten im Rahmen einer Aufführung für Eltern und Angehörige ihre Jonglier-Künste.

Miteinander LogoBei dem Projekt „Miteinander“ handelt es sich um eine Initiative der Bürgerstiftung Straubing, in welcher sich Kinder mit und ohne Migrationshintergrund klassenübergreifend einmal wöchentlich treffen um gemeinsam Lebensalltag und Sprache zu entdecken und spielerisch eine kulturübergreifende Gemeinschaft zu bilden. So sollen die Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung gefördert und ein gerechter Zugang zu Bildung gesellschaftlicher Teilhabe und sozialer Integration ermöglicht werden. Außerdem will das Projekt den Aufbau von freundschaftlichen Beziehungen zwischen Einheimischen und Familien mit Migrationshintergrund begünstigen, um somit Vorurteile und Schranken abzubauen.
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An der Grundschule St. Jakob wurde als Projektthema „Mit Spiel und Spaß zum Spracherwerb – Jonglieren und kooperative Spiele“ gewählt, welches in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Straubing stattfand.

Nach der Darbietung der Grundwürfe durch die Kinder wurden auch die Besucher aktiv am Geschehen beteiligt und durften sich selber im Jonglieren üben. Dabei machten viele die Erfahrung, dass es gar nicht so einfach ist beispielsweise während des rückwärts Gehens zeitgleich auch noch Bälle zu werfen oder zu fangen.  Besonderes Augenmerk legte der Projektleiter Stephan Magerl auch auf die Interaktion zwischen den Teilnehmern und baute entsprechende Übungen ein, bei der alle miteinander in Kontakt treten konnten.

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Nach einem kooperativen Spiel mit dem Schwungtuch präsentierten die Kinder abschließend – wahlweise Solo oder als Kleingruppe – selbst ausgearbeitete Jonglier-Darbietungen. Im Anschluss an die Aufführung fand diese Veranstaltung bei wohlverdientem Kuchen und regem Austausch unter allen Teilnehmern noch einen gemütlichen Ausklang.

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Herrn Arthur Loibl (Mitglied des Stiftungsbeirats der Bürgerstiftung Straubing), der dieses Projekt finanziert. Für die geplante Ausweitung des Projekts „Miteinander“ auf sämtliche Grundschulen in Straubing wäre es sehr wünschenswert, wenn sich noch weitere Sponsoren fänden.

Ansprechpartner hierfür ist:  Frau Rita Hilmer von der Bürgerstiftung Straubing, Telefon: 09421 / 944-70469 bzw. E-Mail: Rita.Hilmer@straubing.de

Projekt „Miteinander“ auch in der zweiten Runde ein voller Erfolg!

Aufgrund der durchwegs positiven Resultate, welche die erste Projektgruppe aufwies, freut es uns umso mehr, dass durch die finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung der Stadt Straubing im Mai diesen Jahres ein weiterer Kurs durchgeführt werden konnte.

Unter dem Motto „Miteinander sind wir stark“ wurde über einen Zeitraum von 6 Wochen 10 Kindern der Grundschule St. Jakob in Straubing der Rahmen geboten, spielerisch eine kulturübergreifende Gemeinschaft zu bilden und die eigene Kreativität und Lebensfreude miteinander zu teilen.

Die Gruppe – die sich zusammen setzte aus Kindern unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher kultureller Herkunft – traf sich einmal wöchentlich um gemeinsam zu Jonglieren, kooperative Gruppenspiele kennen zu lernen und „ganz nebenbei“ sprachliche und soziale Kompetenzen zu erweitern.

Die beiden Kursleiter Stephan Magerl (Naturpädagoge, Bogenschießtrainer sowie Kinder- und Jugend-Coach) und Dr. Kathrin Lengfellner (Diplom-Biologin und Naturpädagogin) sind ein weiteres Mal begeistert von den positiven Entwicklungen, die in der Gruppe beobachtet werden konnten.
Die Kurs-Nachmittage stellten für die Kinder eine äußerst wertvolle Zeit dar, in welcher sie bestehende Hemmungen ablegen und sich unbeschwert dem kindlichen Spiel widmen konnten.  Die Kinder waren motiviert, wollten mitmachen und waren deshalb auch offen dafür, ein paar wichtige Verhaltensregeln wie Hilfsbereitschaft, Höflichkeit und Respekt untereinander zu akzeptieren und anzuwenden.

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Erneut stellten die Kinder in diesem Projekt unter Beweis, dass Integration über Klassen-, Sprach- und Ländergrenzen hinweg unkompliziert umsetzbar sein – und vor allem viel Spaß bereiten und eine Bereicherung für alle Beteiligten darstellen kann.

Hiermit danken wir allen Beteiligten für ihr Engagement im Rahmen dieses Projekts!

Miteinander sind wir stark!

Integration die auch noch jede Menge Spaß bereitet!

Seit 13. Januar 2017 trifft sich an der vhs Straubing einmal wöchentlich eine Gruppe von 10 Grundschülern der Schule St. Jakob in Straubing unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher kultureller Herkunft um gemeinsam zu Jonglieren, kooperative Gruppenspiele kennen zu lernen und „ganz nebenbei“ sprachliche und soziale Kompetenzen zu erweitern.

Die finanziellen Mittel für dieses Projekt werden von der Bürgerstiftung Straubing zur Verfügung gestellt – das Kurskonzept wurde entwickelt von Stephan Magerl (Naturpädagoge, Bogenschießtrainer sowie Kinder- und Jugend-Coach) und Dr. Kathrin Lengfellner (Diplom-Biologin und Naturpädagogin).

Unter dem Kursmotto „Miteinander sind wir stark!“ wird in diesem 6-wöchigen Kurs Kindern der Rahmen geboten, spielerisch eine kulturübergreifende Gemeinschaft zu bilden und die eigene Kreativität und Lebensfreude miteinander zu teilen.

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Die beiden Kursleiter freuen sich über die ungemein positiven Entwicklungen in der Gruppe. Stephan Magerls Einschätzung zum Kursfortschritt: „Zum einen haben die Kinder sichtlich jede Menge Freude an der neuen Gemeinschaft und an der Idee des Jonglierkurses. Sie sind motiviert, möchten mitmachen und sind deshalb auch offen dafür, ein paar wichtige Verhaltensregeln zu akzeptieren und anzuwenden – nämlich Hilfsbereitschaft, Höflichkeit und Respekt untereinander. Zum anderen zeigt sich, dass der reale Kontakt und das reale Erlebnis geschätzt werden.“

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Die Idee dieses Kurses erscheint zukunftsträchtig und könnte als Modell für spielerische Integrationsarbeit dienen. Dr. Kathrin Lengfellner betrachtet das Konzept sozusagen sozio-ökologisch: „Kinder haben das volle Potential, offen der Welt zu begegnen. Man kann ihnen anschaulich Werte vermitteln, etwa die Achtsamkeit sich selbst und anderen Lebewesen gegenüber. Sie verstehen oft viel besser, dass es weitaus weniger Grenzen gibt, als Kultur und Gesellschaft es manchmal vorgeben. Und sie sind meines Erachtens nach in der Lage, ihrer Empathie mehr Raum zu geben. Das kann in unserer Welt gar nicht groß genug geschrieben werden.“

Über Klassen-, Sprach- und Ländergrenzen hinweg zeigen die Kinder in diesem Projekt einerseits, dass Integration unkompliziert umsetzbar sein kann – und zum anderen viel Spaß bereitet und eine Bereicherung für alle Beteiligten darstellt.