Kaiserliches Wien

30.05. bis 01.06.2019

Reiseleitung: Johannes Ruscheinsky

In den Jahren nach 1700 bzw. 1720 begann in Wien ein Aufbruch zur europäischen Metropole. Nun wurde viel in Wissenschaft, Kultur, Kunst und Architektur investiert, um der neuen europäischen Bedeutung Wiens eine entsprechende Ausformung zu geben.
Wir spazieren auf diesen Spuren in barocken Parks, besuchen großartige Gebäude – von barock bis modern und lassen uns auf einige Verführungen des süßen Wiener Lebens ein. Johannes Ruscheinsky begleitet Sie dabei.

1. Tag
Abfahrt um 6 Uhr am Busbahnhof am Hagen, Straubing – wir erreichen am frühen Nachmittag das Schloss Schönbrunn mit seinen weitläufigen Parkanlagen. Ein Spaziergang führt uns bis zur Gloriette, einem Wahrzeichen Wiens. Unter der Kaiserin Maria Theresia wurde Schönbrunn umgebaut. Der barocke Palast, einer der größten Europas, war von Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Ende des ersten Weltkriegs die Sommerresidenz des österreichischen Kaiserhauses. Seit 1996 sind das Schloss und der Park Teil des UNESCO Welterbes. Transfer zum Hotel. Den Abend beschließen wir „wienerischgemütlich“ beim Heurigen.

2. Tag
Ein einheimischer Gästeführer begleitet Sie vormittagsbei einem Spaziergang in die Wiener Altstadt. Sie sehen die Prunkbauten der Ringstraße wie die Staatsoper und das Burgtheater und prächtige Paläste. Wir bewundern die barocke Pestsäule am Graben und durchstreifen die Straßen und Gassen bis zum romanisch-gotischen Stephansdom mit seiner überreichen Ausstattung. Mittags verlocken die nostalgischen Kaffeehäuser. Danach fasziniert uns große Kunst in der Schatzkammer der Hofburg. Abendessen im Hotel.

3. Tag
Besuch der Karlskirche. Sie liegt am zentrumsnahen Karlsplatz und ist als Meisterwerk des Johann Bernhard Fischer von Erlach einer der bedeutendsten barocken Kirchenbauten nördlich der Alpen, zugleich eines der Wahrzeichen Wiens – danach Spaziergang im Schlossgarten des Belvedere. Das Schloss wurde 1714 von Johann Lucas von Hildebrand für Prinz Eugen von Savoyen erbaut. Mit dem Gebäudekomplex Unteres und Oberes Belvedere und dem malerischen Kunstgartengehört es zu den berühmtesten Schlossanlagen des europäischen Barock. Rückfahrt durch die Wachau mit Halt in Melk.

Reisepreis pro Person im Doppelzimmer: 345 €
Einzelzimmerzuschlag: 54 €

Im Reisepreis sind enthalten

  • Fahrt im Fernreisebus
  • ÜF**** Hotel + 1 Abendessen
  • Heurigenabend (Abendessen)
  • Eintrittsgebühren

Anmeldung möglich bis 17. April 2019

Mindestbeteiligung: 20 – Maximal: 32 Personen

Zum Download des Anmeldeformulars: https://www.vhs-straubing.de/kursdetail/?no_cache=1&tx_vhsstraubing_pi1%5Bkid%5D=19-71005R

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Die Volkshochschule Straubing gGmbH (vhs) empfiehlt und vermittelt pauschale Bildungsreisen/-tagesfahrten des jeweils benannten Vertragspartners – damit ist die vhs nicht Reiseveranstalter, sondern lediglich Vermittler.
Zum Zweck einer effektiven Teilnehmerbetreuung speichert die vhs intern persönliche Daten – diese unterliegen selbstverständlich dem Datenschutz und werden (außer an den benannten Vertragspartner) ohne Einwilligung nicht extern weitergegeben.
Es gelten ausschließlich die AGB/Reisebedingungen und Stornoregelungen des benannten Vertragspartners.

Piemont – Kultur, Natur und Genüsse für Gaumen und Seele

Wir empfehlen und vermitteln als Ergänzung zum Veranstaltungsprogramm folgende Bildungsreise auf Zubucher-Basis: 

Das Land „am Fuß der Berge“ ist eine abwechslungsreiche, verschwenderische Region Italiens was Natur, Kultur und Kulinarisches betrifft. Noch sind viele Dörfer und Städte fast ursprünglich, noch ist nicht allgemein bekannt, dass die Kunst des historisch bewegten Piemont so erlesen ist wie seine Weine und der Trüffel. Glücklich vereint finden Sie hier eine reiche Kulturlandschaft und atemberaubende Natur. Perfekt zum Durchatmen, Entspannen und Ruhe finden.

1. Tag, Mittwoch 1. Mai: Anreise
Fahrt von Straubing in die herrliche Landschaft des Piemont. Zimmerbezug in Ihrem 4-Sterne-Standort-Hotel im Raum Asti.

2. Tag, Donnerstag 2. Mai: Asti / Weinprobe
Nach dem Frühstück Fahrt nach Asti und Besichtigung der faszinierenden Kunststadt. Asti ist heute in das Weinbaugebiet des Monferrato eingebettet, aus dem der bekannte Schaumwein „Asti Spumante“ kommt. Ein Stadtrundgang über den Corso Alfieri führt an der Kirche San Pietro in Consavia (XV. Jh.) mit dem schönen Kreuzgang und dem romanischen Baptisterium, einst Hauptsitz der Ritter des Ordens des heiligen Johannes von Jerusalem, vorbei. Auf der „Piazza Alfieri“ sieht man noch einige der mittelalterlichen Geschlechtertürme, darunter die „Torre dei Comentini“, die elegante „Torre Troyana“ und die „Torre Romana“. Sehenswert ist ebenfalls der gotische Dom mit Weihwasserbecken und Figuren aus dem XII. und XIII. Jh. sowie Fresken aus dem XVIII. Jh. Zum harmonischen Tagesausklang Besuch eines Gutes und Weinprobe. Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

3. Tag, Freitag 3. Mai: Wanderung / Moscatogebiet
Wanderung im südlichen Hügelgebiet von Asti, im Moscatogebiet. Dauer des Ausfluges: ca. 2 – 2½ Stunden. Länge des Wanderwegs: ca. 8 km. Hier herrschen die optimalen Bedingungen von Bodenzusammensetzung und Mikroklima, die den Anbau von den Moscato-Trauben für die Produktion von Moscato d‘Asti d.o.c.g. begünstigen. Die Wanderung findet innerhalb der UNESCO Zone statt, zum größten Teil auf Wanderwegen inmitten der sanften Weinberge und bietet wunderbare Blicke auf hübsche kleine Dörfer auf den Gipfeln. Gelegenheit, eine der unterirdischen Kathedralen von Canelli zu besuchen. Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

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4. Tag, Samstag 4. Mai: Saluzzo
Fahrt nach Saluzzo, eine ehemalige Markgrafenresidenz, die in Panoramalage vor dem Höhenmassiv des Monviso liegt. Aufstieg zur Burg, die über der verwinkelten Altstadt thront. In den Gassen der Oberstadt gibt es viele kleine Möbelschreinereien, denn in Saluzzo werden kostbare Möbelstücke hergestellt, die ihresgleichen suchen. In der Unterstadt Besichtigung des gotischen Doms Santa Maria Assunta. Ländlicher Imbiss mit piemontesischen Spezialitäten. Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

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5. Tag, Sonntag 5. Mai: Wanderung / Kloster von Vezzolano
Ausflug von Castelnuovo Don Bosco zum Kloster von Vezzolano. Die Wanderung dauert ca. 2,5 Stunden und ist etwa 8 km lang. Der ab und zu leicht absteigende Wanderweg führt durch Weinberge (bekannt für den Anbau von Barbera, Freisa, Albugnano und Malvasia), Wälder und Wiesen an kleinen romanischen Landkirchen vorbei und endet bei einer der renommiertesten Juwelen der romanischengotischen Kunst des Piemonts, der Abtei von Santa Maria di Vezzolano. Auf dem Weg dahin kann man den Blick auf eine wechselhafte Landschaft genießen, wo sich Natur, Kunst und Landwirtschaft auf einer sehr ausgeglichenen Weise integriert haben.

6. Tag, Montag 6. Mai: Trüffelbetrieb
Nach dem Frühstück Besuch eines Trüffelbetriebes. Den Gästen wird erklärt, wie der Trüffel verarbeitet wird. Nach der Besichtigung erleben die Gäste in Begleitung eines „Trifolao“ (Trüffelsucher) und seinem Hund eine Simulierung der Trüffelsuche. Nach einem ländlichen Mittagessen mit piemontesischen Spezialitäten etwas Freizeit. Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

7. Tag, Dienstag 7. Mai: Rückreise
Abreise aus Costiglione und Heimreise nach Straubing.

Reisepreisleistungen:

  • Fahrt in einem modernen Reisebus ab/bis Straubing inkl. aller Fahrten gemäß Programm
  • 6 Übernachtungen mit Halbpension (3-Gang-Abendessen und Frühstücksbuffet) im Raum Asti. Unterbringung vorgesehen in Costiglione d’Asti im Hotel „Langhe & Monferrato“ (4 Sterne-gemäß Landeskategorie) im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Begrüßungscocktail
  • Perfekt deutschsprechende durchgehende Reiseleitung ab/bis Hotel für alle Ausflüge lt. Programm:
    · Asti, Saluzzo, Trüffelbetrieb und 2 Wanderungen
    · Besuch eines Weingutes mit Weinprobe
    · Ländlicher Imbiss mit piemontesischen Spezialitäten
    · Trüffelsuche und ländliches Mittagessen mit piemontesischen Spezialitäten
  • 1 Reiseführer pro Zimmer / Einzelperson
  • StudyTours-Kofferanhänger für jeden Teilnehmer
  • Reisebegleitung durch die vhs Landshut
  • Reisepreis-Sicherungsschein

Der Reisepreis beträgt bei 20 Teilnehmern pro Person im Doppelzimmer: 1.125 €
EZ-Zuschlag: 156 €

Zahlung des Reisepreises:
Zahlungen sind an den Reiseveranstalter StudyTours/Heine Reisen zu leisten. Sobald die Durchführung der Reise bestätigt ist, erhalten Sie eine Rechnung über die Anzahlung in Höhe von 150 € pro Person. Die Restzahlung (inkl. evtl. Z-Zuschläge) muss bis einen Monat vor der Reise ebenfalls an StudyTours / Heine Reisen eingehen

Die Volkshochschule Straubing gGmbH (vhs) empfiehlt und vermittelt pauschale Bildungsreisen/-tagesfahrten des jeweils benannten Vetragspartners – damit ist die vhs nicht Reiseveranstalter, sondern lediglich Vermittler. Reiseveranstalter gemäß §§651 a ff. BGB, Reisevertragsgesetzt, ist StudyTours, eine Marke von Heine Reisen, Gewerbepark Allgäuerland, Ahegg 22, 88239 Wangen/Allgäu. Es gelten ausschließlich die AGB/Reisebedingungen und Stornoregelungen des benannten Vetragspartners. Zum Zweck einer effektiven Teilnehmerbetreuung speichert die vhs intern persönliche Daten – diese unterliegen selbstverständlich dem Datenschutz und werden (außer an den Vetragspartner) ohne Einwilligung nicht extern weitergegeben.

Berchtesgaden und Ramsau

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Samstag, 22. September

Eingebettet in die wunderschöne Natur zwischen dem Watzmann, Königssee und dem Obersalzberg lädt Berchtesgaden zu einem ausgiebigen Stadtspaziergang ein. Die Fahrt mit Historikerin Petra Neuberger bietet die beste Gelegenheit dazu, dieses Juwel des Berchtesgadener Landes zu entdecken.

Im Zentrum Berchtesgadens steht die ehemalige Stifts-und heutige Pfarrkirche St. Peter und Johannes der Täufer. Sie zeigt in ihrem Bau die wechselvolle Geschichte von Stift und Stadt Berchtesgaden. Ein romanisches Stufenportal führt ins spätgotische, aus dem frühen 16. Jahrhundert stammende Langhaus der Hallenkirche, der frühbarocke Hochaltar stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts, die neuromanischen Türme aus den 1850-er und -60-er Jahren. Herzstück des mittelalterlichen Klosters war der romanische Kreuz-gang, der noch immer erhalten und unbedingt sehenswert ist.
Nach der Säkularisation kam Berchtesgaden 1810 zum Königreich Bayern, die Klostergebäude wurden Besitz des Hauses Wittelsbach. Das Königliche Schloss Berchtesgaden ist bis heute die Sommerresidenz der ehemaligen bayerischen Herrscherfamilie.

Das malerische Zentrum lädt zum Flanieren ein, zahlreiche Lokale bieten sich zur Einkehr an.

Ramsau

Ganz in der Nähe von Berchtesgaden liegt die Kirche St. Sebastian im Bergsteigerdorf Ramsau. Die spätgotische Kirche aus dem frühen 16. Jahrhundert ist eines der idyllischsten (Foto)-Motive Oberbayerns. Sie wurde vom Berchtesgadener Probst in Auftrag gegeben und seelsorgerisch von der Fürstprobstei aus betreut. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche erweitert, im 18. Jahrhundert erhielt sie den Turm mit der Zwiebelhaube.

Abfahrt am Busbahnhof am Hagen um 6 Uhr. Geplante Rückkehr gegen 19 Uhr (ohne Gewähr, da verkehrsbedingte Verspätungen möglich sein können).

Reisepreis pro Person: 38 €

Die Volkshochschule Straubing gGmbH (vhs) empfiehlt und vermittelt pauschale Bildungsreisen/-tagesfahrten des jeweils benannten Vertragspartners – damit ist die vhs nicht Reiseveranstalter, sondern lediglich Vermittler.

Bilder: http://www.pixabay.com

Bamberg – Faszinierendes Weltkulturerbe

Kaiserdom – neue Residenz – romantische Altstadt

Tagesfahrt am Samstag, 12. Mai

Der Bamberger Reiter ist eines der schönsten und berühmtesten Kunstwerke des hohen Mittelalters in Süddeutschland. Wen der hoheitsvolle Herr hoch zu Ross darstellt, ist bis heute nicht sicher. Aber er ist nur eins der herausragenden Werke, die im Bamberger Dom von Frömmigkeit und Kunstsinn künden.

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Die Kathedrale beherbergt unter anderem das Grabmal für den Bistumsgründer Kaiser Heinrich II. und seine Gemahlin Kunigunde von Tilman Riemenschneider sowie das einzige erhaltene Papstgrab nördlich der Alpen. Gegenüber des Doms zeugt die Neue Residenz der Bamberger Fürstbischöfe vom prachtvollen Glanz des Barock. Die überlebensgroßen Kaiserbilder im Kaisersaal stammen von Melchior Steidl, der in Straubing für seine Fresken in der Karmelitenkirche unter der Orgelempore bekannt ist.

 

Machen Sie sich mit Historikerin Petra Neuberger auf den Weg durch das UNESCO-Welterbe. Neben kulturellen Höhepunkten wie dem romanischen Dom und dem Rathaus, das auf einer Brücke mitten in der Regnitz steht, laden in Bamberg zahlreiche Altstadtgässchen zum Flanieren ein, schöne Wege mit wunderbaren Ausblicken führen entlang des Flusses durch die Stadt, und die ehemalige Fischersiedlung mit mittelalterlichen Handwerkerhäusern wird nicht umsonst Klein-Venedig genannt. Lassen Sie sich vom Charme Bambergs und seiner Kunstwerke verzaubern!

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Abfahrt am Busbahnhof am Hagen um 6 Uhr. Geplante Rückkehr gegen 19 Uhr (ohne Gewähr, da verkehrsbedingte Verspätungen möglich sein können).

Reisepreis pro Person: 37 € zzgl. Eintritt in die Residenz 3,50 €

Reiseveranstalter i.S.d. Reiserechts/Vertragspartner:

Reisen zur Kunst & Kultur, F.X. Mittermeier, Straubing, tel. 09421 / 7 18 18

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Die vhs empfiehlt und vermittelt pauschale Bildungsreisen/-tagesfahrten des jeweils benannten Vertragspartners – damit ist die vhs nicht Reiseveranstalter, sondern lediglich Vermittler.

Eremitage und Altstadt Bayreuth

 

„Musenhof und markgräfliches Plaisir“

am Samstag, 23. September

 

 

Reiseleitung: Petra Neuberger, Historikerin

 

Die Eremitage in Bayreuth entstand im 16. Jahrhundert als markgräflicher Tiergarten. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde dieser zu einer rießigen Parkanlage mit dem Alten Schloss und einer pompösen Orangerie umgewandelt. Der Gegensatz zwischen Natur und höfischer Kunst prägt die Eremitage. Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester König Friedrichs II. von Preußen, ließ die Eremitage im Stil des Rokoko um- und ausbauen. Sie ist zugleich das früheste kontinentale Beispiel sentimentaler Landschaftsgärtnerei, wie sie in England entstanden ist.

 

Auf die kunstbegeisterte, vielseitig gebildete Markgräfin, die auch selbst bei Opernaufführungen auf der Bühne stand, geht der Bau des Neuen Schlosses in Bayreuth zurück, einer weiteren Station auf der Fahrt mit Petra Neuberger. Der Schlossbau aus der Mitte des 18. Jahrhunderts bietet einen wunderbaren Einblick in die Welt Wilhelmines von Bayreuth und Ihres Gatten Friedrich und zeigt den ganzen Zauber des höfischen Rokoko.

Fahrpreis pro Person: 47 € (inkl. Eintritt 9 €)

Abfahrt am Busbahnhof am Hagen um 6 Uhr.

Anmeldung (telefonisch oder online) bis zum 12.09.2017

Trotz sorgfältigster Planung können sich unter Umständen orts- und situationsbedingte Programmänderungen ergeben, wobei jedoch der grundsätzliche Programminhalt nicht verändert wird.

Veranstalter:
F.X. Mittermeier – Reisen zur Kunst und Kultur, Gustav-Hertz-Str. 7, 94315 Straubing

 

 

Kultur- und Wanderreise Nordspanien: Entdeckungen auf den Spuren des Jakobswegs

Wir, die vhs Straubing, empfehlen und vermitteln auf Zubucherbasis folgende Bildungsreise von StudyTours (eine Marke von HEINE REISEN):

16. bis 24. Oktober 2017

Entdecken Sie auf dieser Reise durch den Norden Spaniens, die in weiten Teilen dem Jakobsweg, dem ersten Europäischen Kulturweg folgt, stille, abwechslungsreiche Landschaften mit einer üppigen Flora und Fauna sowie lebendige Kunststädte mit einem einzigartigen Reichtum an romanischen und frühgotischen Bauwerken. Der Wechsel von eindrucksvollen oder auch beschaulichen Naturschönheiten, die Sie auf leichten Wanderungen erkunden und einzigartigen historischen und kulturellen Glanzstücken macht diese Reise zu einem besonderen Erlebnis.
1. Tag, 16.10. Flug nach Bilbao – Pamplon
Flug mit Iberia von München via Madrid nach Bilbao (12.10 – 15.00 Uhr / 15.45 – 16.50 Uhr). Am Flughafen erwartet uns der Reiseleiter und begleitet uns zum Hotel nach Pamplona.

 

2. Tag, 17.10. Pamplona – Eunate – Puente la Reina – Logroño
Fahrt von Pamplona nach Eunate. Hier sehen wir die bekannte Kirche aus dem 12. Jh mit ihrem achteckigen Grundriss. Von hier aus wandern wir knapp 4 km zum Treffpunkt der zwei großen spanischen Pilgerrouten nach Puente la Reina. Von hier aus kommen wir nach Estella und zum Kloster Irarche, eines der ältesten Klöster des Jakobswegs. Der Camino Frances verläuft direkt vor der Kirchentür. Eine Besonderheit ist der „Weinbrunnen“. Täglich von 8 bis 20 Uhr kann man sich hier kostenlos ein Gläschen Rotwein zapfen. Weiterfahrt nach Logroño. Rundgang in der geschichtsträchtigen Stadt, in der es viel zu sehen gibt, wie z.B. die Kathedrale Santa María la Redonda mit ihren beeindruckenden Barocktürmen oder die Kirche Santiago, ein beeindruckender Bau aus dem 16. Jh. Und nicht vergessen, die Tapas der „Calle Laurel“ probieren!

 

3. Tag, 18.10. Logroño – Santo Domingo de la Calzada – Burgos
Von Logroño Fahrt nach Najéra. Hier befindet sich das Kloster Santa María La Real, das 1032 errichtet wurde. Sein festungsähnliches Äußeres kontrastiert mit der schönen Ornamentik des Kreuzgangs. Anschließend Weiterfahrt nach Santo Domingo de la Calzada. Die malerischen mittelalterlichen Gassen beherbergen kulturhistorische Schätze, wie z.B. das ehemalige Pilgerhospital und die gotische Kathedrale. Besonders bekannt ist die Kathedrale wegen des weißen Hühnerpaares, das in einem Käfig in der Kirche lebt. Dies geht auf ein Wunder zurück, das sich im 16. Jh. zugetragen haben soll. Weiterfahrt nach Ermita de Valdefuentes und von dort aus Wanderung nach San Juan Ortega, ca. 6 km. Ziel des Tages ist Burgos in der Region Kastilien-León.

 
4. Tag, 19.10. Burgos – Sahagún – León
Zunächst besichtigen wir heute Burgos. Die Stadt, die fünf Jahrhunderte lang die Hauptstadt des Königreichs Kastilien-León war, besitzt mit ihrer Kathedrale, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde, eines der Meisterwerke der spanischen Gotik. Anschließend machen wir einen Ausflug zum romanischen Kloster Santo Domingo de Silos, das malerisch in einem kleinen Tal südlich von Burgos liegt. Weiterreise nach Sahagún. In den Straßen der Stadt kann man Häuser mit Fachwerk aus Holz und Ziegel oder mit Mauerverkleidungen aus Stroh und Lehm bewundern. Ab Sahagún wandern wir bis Bercianos del Real Camino (leichte Wanderung, ca. 10 km, +/- 2,5 Std.) und von dort aus geht es dann mit dem Bus weiter nach Leon.
5. Tag, 20.10. León – Astorga – Ponferrada
León, einst römisches Heerlager, wuchs heran und wurde im Mittelalter zur Hauptstadt des Königreichs. Die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen in der historischen Altstadt, die teilweise noch von Mauern umgeben ist. Wir besichtigen die gotische Kathedrale aus dem 13./14. Jh., die nicht nur wegen ihrer einzigartigen Glasfenster zu den faszinierendsten Gotteshäusern Spaniens gehört. Weiterfahrt nach Hospital de Orbigo. Spaziergang zur sagenumwobenen Brücke aus dem 13. Jh., die damals wie heute als Übergang auf der Pilgerroute nach Santiago de Compostela dient. Weiterreise nach Astorga, ein sehenswertes Städtchen mit römischen Stadtmauern und einem bischöflichen Palast des Architekten Antoni Gaudí. Besuch der Kathedrale, deren Bau 1471 begann und bis ins 18. Jh. dauerte. Wir erreichen Foncebadon und wandern ca. 3 km zum Rabanalpass. Er ist berühmt durch sein Cruz de Ferro auf einem von Pilgern aufgehäuften Steinberg. Ziel des Tages ist Ponferrada.
6. Tag, 21.10. Ponferrada – Cebreiro – Sarría
Etappenziel der heutigen Wanderung ist die Passhöhe von Cebreiro, hier beginnt Galicien und weit reicht der Blick hinein ins „gelobte Land“. Wir kommen zum „Berg der Freude“ und sehen die Türme von Santiago deCompostela, die Stadt des Heiligen Jakob. Höhepunkt des Tages ist der Einzug in die Kathedrale. Hotelbezug für die kommenden drei Nächte in Santiago de Compostela.
7. Tag, 22.10. Santiago de Compostela
Heute Vormittag lernen wir bei einer Stadtführung Santiago de Compostela kennen. Im Jahr 813 wurde der Leichnam des Apostels Jakobus angeblich in Santiago de Compostela entdeckt, wo zu Ehren des Heiligen eine Kathedrale erbaut wurde. Das Bauwerk beherbergt einen eindrucksvollen Hochaltar, hinter dem viele Pilger die silberne Pelerine der Statue des Hl. Jakobus küssen. Von der Kathedrale aus führt die Rua do Franco geradewegs auf Santiagos Stadtpark Carballeira de Santa Susana zu und mündet in den Terrassengesäumten Platz Porta de Faxeiras. Über das Pilgertor Porta do Camiño führt der Weg am Kloster Santo Domingo de Bonaval vorbei. Auf Wunsch Teilnahme am großen Pilgergottesdienst. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung für eigene Erkundungen.

 

8. Tag, 23.10. Kap Finisterre
Ausflug entlang der wild zerklüfteten Atlantikküste bis ans „Ende der Welt“ zum Kap Finisterre. Die Klippen des Kap Finisterre bilden das wortwörtliche Ende der iberischen Insel. Viele Sagen und Legenden ranken sich um diesen magischen Ort. Was davon auch immer wahr sein mag, Fakt ist, dass Finisterre zu einer der atemberaubenden Küsten von Spanien gehört.
9. Tag, 24.10. Rückflug
Freie Zeit in Santiago de Compostela bis zum Transfer zum Flughafen. Rückflug mit Iberia via Madrid nach München (13.35 – 14.50 Uhr / 16.00 – 18.25 Uhr).

Reisepreis pro Person im Doppelzimmer: 1.695 €
Einzelzimmerzuschlag: 265 €

Leistungen:

  • Flüge mit IBERIA von München via Madrid nach Bilbao und zurück von Santiago de Compostela via Madrid nach München in der Economy Class inkl. Flugnebenkosten (Steuern, Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschläge) zum Stand 10/16. Änderungen bis Ticketausstellung vorbehalten
  • 8 Übernachtungen mit Halbpension (Abendessen und Frühstück) gemäß Reiseverlauf (1 x Pamplona, 1 x Logroño, 1 x Burgos, 1x Leon, 1 x Ponferrada, 3 x Santiago de Compostela)
  • Unterbringung in guten Mittelklasse-Hotels (3 und 4 Sterne nach Landeskategorie) im Doppelzimmer mit Dusche oder Bad, WC
  • 8 x Abendessen
  • Getränke zu den Abendessen: Je eine Flasche Tischwein und Wasser pro 4 Personen)
  • Bequemer Reisebus für Transfers und alle Besichtigungsfahrten gemäß Programm
  • Durchgehende deutschsprachige Reiseleitung / Wanderführung ab Flughafen Bilbao bis Flughafen Santiago de Compostela
  • Zusätzliche deutschsprachige Stadtführungen in Burgos, Leon und Santiago de Compostela
  • Wanderungen gemäß Programm
  • Eintritte: Kathedrale von Burgos, Kloster Santo Domingo de Silos, Kathedrale von Leon, Kathedrale von Santiago de Compostela
  • StudyTours-Kofferanhänger und Koffergurt für jeden Teilnehmer
  • Reisepreis-Sicherungsschein

Programm- und Routenänderungen aus organisatorischen Gründen bleiben vorbehalten.

Anmeldeschluss: 31. Juli 2017

Mindestteilnehmerzahl 15 Personen

Die Reisebedingungen von StudyTours und das Anmeldeformular sind auf unserer Homepage zum Download hinterlegt.

 

St. Petersburg – Russlands Fenster nach Westen

von Freitag, 29. September bis Dienstag 3. Oktober 2017

Eine mächtige Metropole entstand im Jahr 1703 auf Geheiß des Zaren Peter auf den Inseln der Newa-Mündung in die Ostsee. Sein „Fenster zum Westen“ sollte Macht und Reichtum des Zarenreiches präsentieren, gleichzeitig wollte er jedoch auch seiner Flotte ein Tor zum Atlantik öffnen. Prächtige Paläste reihen sich an den Ufern der Newa. Kathedralen, Museen, Schlösser und Prachtstraßen prägen das Bild der Stadt, welche seinen Namen trägt.

 

1. Tag Willkommen in St. Petersburg

Unsere deutsch sprechende Reiseleiterin erwarten uns am Flughafen. Auf dem Weg zum Hotel besuchen wir schon eines der auffallendsten Bauwerke der Stadt, die Kathedrale von Kasan. Sie entstand im 19. Jahrhundert, ihr Vorbild: St. Peter in Rom. Unser Hotel ist das neu renovierte 3-Sterne „Best Western Super“ in zentraler Lage.

2. Tag Entdecke St. Petersburg

Nach dem Frühstück fahren wir im Rahmen einer Stadtrundfahrt zur Peter- und Paul-Festung, eine der ältesten Anlagen der Stadt. Die während des Nordischen Krieges gegründete Festung liegt auf der kleinen Haseninsel im Delta Newa. Hier besuchen wir die Kathedrale mit Grablege der Zarenfamilie Romanow. Die Kathedrale gilt als höchste Russlands und trägt auf ihrer Spitze einen vergoldeten Engel, das Wahrzeichen von St. Petersburg!

Nachmittags steht der Besuch der Eremitage auf dem Programm. Ein erster, gewaltiger Höhepunkt der Reise! Katharina II. ließ 1746 für ihre Kunstsammlung diesen mächtigen Palast errichten. Heute umfassen die Bestände des Museums etwa drei Millionen Objekte. Die Eremitage zählt somit zu den größten Kunstmuseen der Welt! In 400 Sälen ist die Kunst der Antike, des Orients und Westeuropas zu sehen, darunter auch Gemälde von Leonardo da Vinci, Raffael, Rembrandt, Picasso und anderen herausragenden Meistern ihrer Zeit.

 

3. Tag Die Isaaks-Kathedrale

Die Isaaks-Kathedrale – ein weiterer Höhepunkt! Das gewaltige Gotteshaus bietet Platz für 14.000 Besucher, die größte Kathedrale Russlands. Seit 1931 Museum, an hohen Feiertagen kann man hier jedoch wieder den Gottesdienst besuchen. Der Bau unter Auguste Montferrand dauerte 40 Jahre. Die gigantische vergoldete Kuppel der Kathedrale dominiert das Stadtbild. Mehr als 150 Mosaikbilder schmücken die Wände. Der Aufstieg zur Plattform, welche die Kuppel umgibt, eröffnet eine Sicht auf St. Petersburg aus der Vogelperspektive – ein herrlicher Rundblick.
Ein Spaziergang führt uns zum Kuzneschny Markt, den besten und teuersten der Stadt. Hier findet man unzählige Honig- und Käsesorten, Obst, Gemüse und alles was die russische Küche begehrt.

Nach dem Mittagessen unternehmen wir einen Ausflug zum Peterhof, wo Sie den großen Palast und die Parkanlagen des „Russischen Versailles“ besichtigen. Hier erleben wir die größte Springbrunnen-Komposition der Welt! Zahlreiche Fontänen und Kaskaden bieten mit ihren Wasserspielen ein prächtiges Erlebnis (witterungsabhängig!).

Den Tag beschließen wir stilecht im „russischsten“ aller Restaurants, dem „Podvorje“, einem urigen Blockhaus. Neben Gerichten aus der traditionellen russischen Küche genießen wir hier auch das russische „Wässerchen“, den Wodka, begleitet von folkloristischer Musik und Gesang.

Achtung! Sollten die Wasserfontänen im Peterhof zur Reisezeit nicht aktiviert sein, besuchen wir stattdessen den Katharinenpalast in Puschkin. Seit dem 18. Jahrhundert war dieser Barockpalast das Herz des Hoflebens. Hauptattraktion ist hier die Nachbildung des Bernsteinzimmers.

4. Tag Die Erlöserkirche

Heute besuchen wir die Erlöserkirche und das Alexander-Newski-Kloster. Die Erlöserkirche wurde nach dem Vorbild der Basiliuskathedrale Moskaus im neurussischen Stil errichtet. Das Kloster am Ende der fünf Kilometer langen Prachtstraße des Newski Prospekts ist der Sitz des Metropoliten. Das Kloster hat damit den Rang eines Lawra erhalten, die höchste Würde in der russisch-orthodoxen Kirche. Dieser Status wurde nur vier Klöstern Russlands zuteil. Bekannt sind auch die beiden Friedhöfe des Klosters. Wir besuchen die Nekropolis des Künstler, den Tichwiner Friedhof mit den Grablegen zahlreicher Künstler und Adeliger (Dostojewski, Tschaikowski).

Danach steht das einzige private Museum Russlands auf unserem Programm, das Faberge-Museum mit etwa 4.000 feinsten Arbeiten russischer Juwelierkunst. Den Mittelpunkt der Ausstellung bilden jedoch neun Ostereier, die für die Kaiserfamilie gefertigt wurden und heute als Höhepunkt der Schaffenskunst des berühmten Carl Faberge gelten.

Zum Abschluss noch einen letzten „Musentempel“ – das Wodka-Museum! Es ist das erste, aber auch einzige seiner Art, in Russland. Hier kann man sich mit der Gesichte der Wodkaherstellung vertraut machen. Ihr Ursprung lag im fernen Italien, aber dies erzählt uns die Reiseleiterin. Natürlich gehört hier auch eine Probe des russischen Nationalgetränks dazu.

 

5. Tag Abschied von St. Petersburg

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen. Im Duty-Free-Shop kann man noch ein letzte Souvenir (ein „Wässerchen“) einkaufen, bevor der Flug nach München startet.

Reisepreis pro Person im Doppelzimmer: 1.165 €
Einzelzimmerzuschlag: 110 €
Visum: 95 €

Im Reisepreis enthalten:

  • Bustransfer zum Flughafen
  • Flug mit Aeroflot
  • ***Best Western Super Hotel
  • Frühstücksbuffett und Abendessen im Hotel
  • Mittagessen in Restaurants
  • deutsch-sprachige Guides
  • alle Eintrittsgebühren

Reisepass erforderlich

Anmeldung bis 28. Juni 2017

TRAMEX Hamburg in Zusammenarbeit mit F.X. Mittermeier – Reisen zur Kunst und Kultur, Straubing, tel. 09421/7 18 18

Auf unserer Homepage sind das Anmeldeformular als auch die AGB von F.X. Mittermeier – Reisen zur Kunst und Kultur zum Download zu finden: http://vhs.link/4Dqv4k