Blue Man Group im Deutschen Theater München

am Samstag, 31. März 2018

 

Die BLUE MAN GROUP ist ein weltweites Phänomen. An festen Spielorten in New York, Las Vegas, Boston, Chicago, Orlando und Berlin fasziniert die preisgekrönte Theatershow seit Jahren mit ihrer Multimedia-Performance. Innovative Elemente aus Surrealem und virtuosem Röhrenspiel haben bisher über 35 Millionen Menschen in mehr als 20 Ländern begeistert. Jetzt geht die BLUE MAN GROUP mit ihrem Originalprogramm auf Welttournee, frei nach ihrem Motto: „Die einzige Show so bunt wie das Leben!“. Ins bunte München passt die Show also bestens, wenn sie 2018 im Rahmen der Tournee Station am Deutschen Theater macht.

 

Die genialen Blaumänner präsentieren natürlich alle BLUE MAN GROUP-Klassiker wie ihre selbstgebastelten Klangkörper, Wasserwirbel-Trommeln, Marshmallow-Werfen und Farbspucken, aber auch brandneues Material. Die drei blau-glänzenden Glatzköpfe haben Klamauk zum Kult erhoben, die totale Verballhornung zur Maxime einer turbulent-absurden Handlung gemacht.

Die BLUE MAN GROUP und ihre Erfolgsshow sind ein brillanter Reflex auf moderne Zeiten und dem technologischen Overkill. Die Blue Men benutzen die Bühne als Spielwiese für Amüsement und Erstaunen. In einem Gewirr von Röhren, den Tubes, agiert das Trio mit skurrilen Percussion- Instrumenten und obskuren Klangkörpern.

So ist die Drumbone, abgeleitet vom englischen Trombone, eine Mischung aus Posaune und Trommel. Mehrere Rohre werden von zwei Akteuren übereinander gestülpt und verschoben, was Tonvariationen erzeugt. Gleichzeitig bearbeitet der Dritte im Bunde die Tubes mit Trommelstöcken. Dieses PVC Röhrengeflecht von sechs Metern Breite lässt alle drei parallel agieren und basiert auf dem Prinzip eines Bambusinstruments. Die Big Drum mit ihrem Durchmesser von zwei Metern wirkt wie eine Kesselpauke. Mit den Airpoles, Ruten aus Kunststoff, werden „swoosh“-artige Töne durch Schwingen erzeugt.

Hervorgegangen ist die BLUE MAN GROUP aus der New Yorker Underground-Kunstszene der späten 80er. 1987 begannen Matt Goldman, Phil Stanton und Chris Wink, die für eine Catering-Firma in Manhattan arbeiteten, als Straßenkünstler, organisierten Happenings und absolvierten kurze Auftritte in Parks und Clubs. Ihre erste Show „Tubes“ produzierten sie im legendären La Mamma Experimental Theater Club. Danach zog die BLUE MAN GROUP ins Astor Place Theater um, wo sie bis heute, 25 Jahre später, erfolgreich gastiert. Von New York aus trat die BLUE MAN GROUP ihren Triumphzug rund um den Globus an.

„Als wir begannen, die Show rund um den unschuldigen und neugierigen ,Blue Man‘ zu gestalten, hätten wir uns diesen Erfolg niemals erträumt“, sagt Mitbegründer Chris Wink. „Wir fühlen uns sehr geehrt, unsere Show mit den Menschen in Deutschland und in aller Welt teilen zu dürfen.“ Phil Stanton fügt hinzu: „Vielleicht spricht der Blue Man so viele Menschen aller Altersgruppen, Kulturen und Nationalitäten an, weil uns von Anfang an daran gelegen war, mit unserer Show das Bedürfnis des Menschen nach Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit anzusprechen. Wir glauben, dass die fröhliche Ausgelassenheit und die Euphorie, die der Blue Man verbreitet, jeden anspricht.“

Trotz ihres Massenappeals umgibt die BLUE MAN GROUP stets etwas Geheimnisvolles, das einen Teil ihrer Anziehungskraft ausmacht. Mit ihrer Kombination aus Kunst, Musik, Comedy und modernster Technologie schafft die BLUE MAN GROUP ein unvergleichliches, umwerfend witziges Live-Erlebnis, das sich unaufhaltsam zu einer ausgelassenen, knallbunten Party steigert.

Abfahrt am Busbahnhof am Hagen um 9 Uhr. Nach der Ankunft in München besteht noch die Möglichkeit zu einem Stadtbummel ehe die Nachmittagsvorstellung um 15 Uhr besucht wird.

Reisepreis pro Person: 27 €
zzgl. Karten je nach gewählter Kategorie:
· Kategorie „Poncho“: 83 €
· Kategorie 1: 78 €
· Kategorie 2: 68 €
· Kategorie 3: 52 €

Ermäßigungen auf die Kartenpreise (Kinder und Inhaber Schwerbehindertenausweis) nur auf Anfrage!

Bestellte Karten können nicht zurückgenommen werden! Im Zweifelsfall ist eine Reiserücktrittskostenversicherung sinnvoll.

Anmeldeschluss: 20. September 2017

Anmeldungen sind nur telefonisch möglich: 09421/8457-30

Reiseveranstalter: F.X. Mittermeier, Reisen zur Kunst und Kultur, Straubing

© Text: Deutsches Theater http://www.deutsches-theater.de / © Fotos: Lindsay Best

Zypern – Insel der Aphrodite

7. – 14. Juni 2017 (Pfingstferien)

Reiseleitung: Werner Schäfer, Historiker mit lizensierten zypriotischen Guides

Zypern, nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel im Mittelmeer, ist von faszinierender Schönheit. Abwechslungsreiche Landschaften, angenehmes mediterranes Klima, eine reiche Geschichte und Kultur, freundliche Menschen und eine reichhaltige Küche, von delikaten „Meze“ über Meeresfrüchten bis zu Grillspezialitäten …

 

1. Tag Unser Ziel: Zypern
Der Bus bringt uns am Morgen zum Flughafen München. Nach der Ankunft auf Zypern werden wir von unserem heimischen Guide erwartet, der uns nach Limassol zum ****superior Mediterranian Beach Hotel begleitet. Nach der Zimmerverteilung können wir vor dem Abendessen noch die gepflegte Gartenanlage zwischen dem großen Pool und dem hoteleigenen Strand erkunden.

2. Tag Nicosia – geteilte Hauptstadt der Insel
Nach etwa einer Stunde Busfahrt erreichen wir die venezianischen Stadtmauern aus dem 16 Jahrhundert.
Im Zypernmuseum, einem musealem Prunkstück, verschaffen wir uns einen Überblick über die jahrtausendealte Kultur Zyperns. In einem Teil des Palastes, in dem einst Erzbischof Makarios residierte, befindet sich das Byzantinische Museum, in welchem etwa 150 zypriotische Ikonen aus dem 8. bis 18. Jahrhundert aufbewahrt werden. Gegenüber besuchen wir die kleine, sehenswerte Kirche des Hl. Johannes (erbaut 1662 ).

An der Demarkationslinie betreten wir nach kurzer Passkontrolle den türkisch besetzten Teil der Hauptstadt.
Nur wenige Schritte führen uns zur einstige Sophienkathedrale (1209 gegründet). Die Westfassade mit den drei Portalen und der Fensterrosette gilt als Meisterwerk französischer Gotik. Die Türken gestalteten den Innenraum zur Moschee , der „Selimije Camii“ um.
Unweit davon der Büyük Han. Der mit großem Aufwand restaurierte Bau wurde als Herberge für reisende Kaufleute errichtet. Heute laden ein Cafe, Souvenirgeschäfte und Kunstgalerien zum Verweilen ein.
Auf dem Rückweg zum Hotel lohnt ein Abstecher nach Pano Lefkara. Hier werden heute noch traditionell Spitzen und Stickereien hergestellt, deren Muster noch auf die Zeit der Herrschaft Venedigs zurückreichen.

3. Tag Ein Ausflug ins Troodos Gebirge
Im malerischen Troodosgebirge begegnen wir dem seltenen Typus der Scheunendachkirche. Äußerlich unscheinbar, hat sich jedoch in ihrem Inneren die großartig byzantinische Freskenmalerei mehrerer Jahrhunderte erhalten.
Die beiden Kirchen Panagia Tou Arakou in Lagoudera und Stavros tou Agiasmati bei Platanistasa sind hervorragende Beispiele dafür. Im unter Denkmalschutz stehenden Ortskern von Kakopetria sehen wir liebevoll restaurierte Häuser des 18. und 19. Jahrhunderts.
Auf unserem Weg zurück zum Hotel liegt das malerische Weindorf Omodhos, das zu einer Pause einlädt.

4. Tag Kourion und Kolossi
Durch lange Zypressenalleen und weitläufige Zitrusanlagen erreichen wir die Johanniterburg von Kolossi. Der mächtige Festungsturm ist noch bestens erhalten. Vom obersten Stockwerk bietet sich ein eindrucksvoller Rundblick auf das einst von den Johannitern beherrschte Land.
Im nahen Kourion, dem antiken Stadtkönigtum Curium, besuchen wir zunächst das griechische Theater in herrlicher Lage über dem Meer und das Haus des Eustolius mit farbenfrohen, römischen Mosaiken. In der einstigen Stadt finden sich eindrucksvolle Reste eines dem Apollo Hylates geweihten Tempels.
Nachmittags bietet sich ein Bummel in Limassols Altstadt an (fakultativ).

5. Tag Paphos – Weltkulturerbe
Nach einem kurzen Halt am Felsen der „Schaumgeborenen Aphrodite“ erreichen wir die Kirche Aya Paraskevi in Yeroskipos, eine der beiden Fünfkuppelkirchen Zyperns. Sie birgt wertvolle Fresken.
Nicht mehr weit ist es nun nach Paphos: dort erwarten uns die sogenannten Königsgräber auf dem Gebiet der ehemaligen Nekropole der Stadt, großartige Mosaiken in einstigen römischen Villen, die in bunter Vielfalt Begebenheiten aus der Mythologie erzählen, die Paulussäule neben den Resten einer siebenschiffigen Basilika und ein Bummel entlang der Hafenpromenade zum türkischen Kastell – genug für einen erlebnisreichen Tag.

6. Tag Ausflug zur Halbinsel Akamas im Westen
Im Westteil der Insel, in malerischen Lage, finden wir das Kloster Chryssorroyiatissa, dessen Ursprung auf eine Legende aus dem Jahr 1152 zurückgeht. Unterwegs passieren wir das kleine Dorf Pano Panyia. Hier steht das Geburtshaus von Makarios.
Vom kleinen Fischerhafen in Latchi aus starten wir eine Fahrt mit dem Glasbodenboot entlang der herrlichen Küste (fakultativ). Wer Lust hat, lässt sich unterwegs absetzen und wandert in etwa 1,5 Stunden zurück zu den Bädern der Aphrodite, wo der Bus wartet.
Auf dem Rückweg zum Hotel liegt das Höhlenkloster des Hl. Neophytos und die dazugehörige Klosterkirche. Der Besuch ist ein unverzichtbares Muss!

7. Tag Famagusta und das Barnabas Kloster
Zum Abschluss unserer Exkursionen machen wir heute eine Fahrt in den östlichen, von Türken besetzten Teil Zyperns an.
Entlang der Südküste erreichen wir nach ca. 1.5 Stunden Famagusta, jene Stadt, welche nach der Teilung der Insel in einen „Dornröschenschlaf“ verfiel.
Die Altstadt – eines der schönsten Beispiele mittelalterlicher Architektur – wird von einem mächtigen Mauergürtel geschützt. Die Kathedrale St. Nikolaus wurde 1298 nach dem Vorbild der Kathedrale zu Reims erbaut – ein Meisterwerk der Gotik.
Nachmittags erreichen wir nach kurzer Fahrt das Kloster des Hl. Barnabas, eines der bedeutendsten Klöster der Insel. Übergroße Wandbilder schildern die Gründung der zyprisch-orthodoxen Kirche. In den einstigen Klosterräumen zeigt ein archäologisches Museum einzigartige Terrakotta Votivgaben.

8. Tag Abschied von der Insel
Eine erlebnisreiche Woche liegt hinter uns und wir können einen letzten Spaziergang durch die Parkanlage unseres Hotels machen, bevor wir in den Transferbus zum Flughafen steigen.
Unser nächstes Ziel ist der Salzsee nahe Larnaca, das größte Feuchtbiotop im Mittelmeer-Raum. Am Rande des Sees, inmitten eines Palmenhains, finden wir eine kleine Moschee, die Hala Sultan Tekke – ein wichtiges Wallfahrtsheiligtum der Moslems.
Weiter geht es nach Larnaca mit Besuch der Kirche des Hl. Lazarus (Schutzpatron der Stadt).
Danach erreichen wir nach kurzer Fahrt Kiti, wo wir zum Abschluss noch ein besonderes „Schmankerl“, die Panagia archangelolokistos („die von Engeln erbaute Kirche“) besuchen. Sie ist nicht nur von außen, sondern auch von innen eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges! In der Ostapsis sehen wir ein frühchristliches Mosaik aus dem 6. Jahrhundert. Ob seiner Seltenheit (es gibt nur zwei davon auf Zypern!) zählt es zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Kurze Fahrt zum Flughafen Larnaca und Rückflug nach München, wo bereits unser Transferbus nach Straubing wartet…

Hier gibt´s weitere Informationen zu Preis/Leistung als auch das Anmeldeformular zum Download

Reiseveranstalter: alpetour Starnberg in Zusammenarbeit mit Reisen zur Kunst und Kultur, F.X. Mittermeier, Straubing

 

 

 

 

Krippenkunst und Weihnachtszauber in München

 

am Samstag, 10. Dezember 2016

mit Petra Neuberger, Historikerin

Mittelaltermarkt auf dem Wittelsbacher Platz, Krippenkunst der Gegenwart in der Neuhauser Straße oder Künstlermarkt in Schwabing: Die Vielfalt der Münchner Christkindlmärkte ist riesig und bietet eine wunderbare Einstimmung auf Weihnachten.

Zusammen mit Petra Neuberger kann man sich an diesem Tag auf den Weg durch das winterliche München machen und – neben dem Besuch der verschiedenen Märkte– dem Münchner Krippenweg durch die Innenstadt folgen. Frauenkirche, Heilig-Geist-Kirche und natürlich das berühmte Augustinerkindl in der Bürgersaalkirche sind unter anderem Stationen des Spaziergangs.

Abfahrt ist am Busbahnhof am Hagen um 8 Uhr.

Hier geht’s zur Anmeldung: http://vhs.link/kYPrZ6

Natürlich kann man sich aber auch persönlich oder telefonisch im Büro anmelden: tel. 09421/8457-30

 

Einem Kaiser zum Geburtstag!

Samstag 3. Dezember 2016

 

Ein Spaziergang auf den Spuren Kaiser Karls IV.

Eine grenzübergreifende Premiere: Anlässlich des 700. Geburtstages des Kaisers veranstalten der Freistaat Bayern und die Tschechische Republik unter der Schirmherr­schaft der beiden Ministerpräsidenten erstmals eine gemeinsame Landes­ausstellung. Kostbare Originale, mediale Elemente und spannende Geschichten erzählen von Karl IV. (1316 – 1378) und seiner Zeit.

Umstrittener Herrscher oder Ikone?

Weil er für seine Hausmachtpolitik in großem Umfang Reichsgut verpfändete, sa­hen deutsche Historiker Karl lange als „Vater Böhmens, aber Erzstiefvater des Reiches“, während er in Böhmen bzw. Tschechien bis heute als „Vater des Vater­landes“ gilt. Ab dem 19. Jahrhundert wurde er von beiden Seiten national verein­nahmt, obwohl er sich selbst weder als Tschechen noch als Deutschen, sondern als Kaiser von Gottes Gnaden gesehen hat.

Die Bayerisch-Tschechische Landesausstellung wirft mit 150 hochrangigen Kunst­werken, Urkunden, kulturhistorischen und alltagsgegenständlichen Zeugnissen und medialen Inszenierungen einen neuen Blick auf den facettenreichen Herrscher und seine Zeit.

Karl IV. als Brückenbauer zwischen Bayern und Tschechien

„Mit der ersten bayerisch-tschechischen Landesausstellung 2016/2017 wollen Bayern sowie Tschechien die vielfältigen, nicht immer konfliktfreien Beziehungen zwischen den beiden Nachbarn bewusst machen. Das Haus der Bayerischen Geschichte, das Germanische Nationalmuseum und die Nationalgalerie Prag arbeiten hier Hand in Hand. Die 700jährige Wiederkehr des Geburtsjahres des böhmischen Königs Karls IV. und späteren Kaisers des Hl. Römischen Reichs dient dabei als Anlass für die Ausstellung in der Wallenstein-Reithalle in Prag und im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Die über lange Zeit sehr fruchtbare Nachbarschaft lässt sich auch an der Geschichte der Goldenen Straße zwischen Nürnberg und Prag nachvollziehen. Viele Orte auf diesem Weg werden in die Landesausstellung eingebunden. Die gemeinsame Ausstellung zeigt, dass der Fall der Mauer 1989 den Weg zu einer neuen Freundschaft zwischen den Nachbarn frei gemacht hat“, so Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle.

Der Kaiser kommt wieder zurück nach Nürnberg

Am 20. Oktober 2016 öffnet die Bayerisch-Tschechische Landesausstellung „Karl IV.“ im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg ihre Pforten. Für Karl IV. spielte Nürnberg eine wichtige Rolle, berühmte Bauwerke wie die Kaiserburg oder die Lorenzkirche zeugen davon noch heute.

Das ausgehende Mittelalter war einerseits geprägt von Krisen und Katastrophen, von Pest und Hungersnöten, andererseits erfuhren Kunst, Kultur und Technik einen großen Aufschwung. Kaiser Karl IV. förderte insbesondere Prag und Nürnberg, die Städte, in denen er sich am häufigsten aufhielt. Die Bayerisch-Tschechische Landesausstellung hat daher mit der Nationalgalerie Prag (15.05. – 25.09.2016) und dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg (20.10.2016 – 05.03.2017) Ausstellungsorte gewählt, die auch in ihrer Umgebung viele Attraktionen mit Bezug zu Karl IV. bieten.

Die Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg präsentiert Aspekte seiner Lebens- und Regierungszeit im Spiegel des wechselvollen 14. Jahrhundert. In Karls Politik spielte die Reichsstadt Nürnberg eine wichtige Rolle. Die Nürnberger Kaiserburg diente ihm als zeitweilige Residenz. In Nürnberg erließ er 1356 die „Goldene Bulle“. Bis zum Ende des Alten Reiches 1806, also fast für ein halbes Jahrtausend, bestimmte sie auch dessen Verfassungsleben.

Im Rahmen dieser Tagesfahrt folgen die Reiseteilnehmer zusammen mit Reiseleiter Werner Schäfer OStD a.D. den Spuren des Kaisers.

Weitere Programmpunkte: 

  • die Frauenkirche: sie steht als eine der wichtigen gotischen Kirchen Nürnbergs an der Ostseite des Hauptmarktes. Sie wurde anstelle der zerstörten Synagoge als Hallenkirche errichtet.
  • die Kirche St. Sebaldus
  • die Hauptkirche St. Lorenz
  • das Heilig Geist Spital: es fällt in die Frühzeit des Kaisers. Es war die größte städtische Einrichtung zur Versorgung der Kranken und Alten.
  • die Kaiserburg: Wehrbau und Kaiserresidenz, Reichsburg und hohenzollerscher Burggrafensitz  – eine der geschichtlich und baukünstlerisch bedeutendsten Wehranlagen Europas.

Abfahrt am Busbahnhof am Hagen um 7 Uhr.

Hier geht´s zur Online-Anmeldung: http://vhs.link/RwsjM3

 

 

Tagesfahrt zur Bayerischen Landesausstellung „Bier in Bayern“ am Samstag, 7. Mai

Das im Jahr 1516 erlassene bayerische Reinheitsgebot feiert 2016 seinen 500. Geburtstag. Dieses für die bayerische Biergeschichte wichtige Ereignis ist der Anlass der Landesausstellung „Bier in Bayern“, die vom Haus der Bayerischen Geschichte von 29.04. bis 30.10.2016 im ehemaligen Zisterzienserkloster Aldersbach im Passauer Land gezeigt wird.

 

„Bayern, Bier und das Reinheitsgebot – ein fast heiliger Dreiklang“, sagt Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte. Der Ausstellungsort könne nicht besser gewählt sein, lobt er das einmalige Ensemble.

Auch der Projektleiter der Bayerischen Landesausstellung, Dr. Rainhard Riepertinger, ist begeistert von Aldersbach: „Eine der schönsten Barockkirchen Bayerns, eine historische sowie eine moderne Brauerei und ein Bräustüberl – all das kann man nicht museal inszenieren, das braucht es im Original.“

Im niederbayerischen Aldersbach finden die Besucher all diese Elemente zusammen im ehemaligen Klosterkomplex: Bier und Barock in seiner schönsten Form.

Mythos und Markenzeichen auf 1.500 qm

Die Bayerische Landesausstellung präsentiert auf etwa 1.500 Quadratmetern die  Kulturgeschichte eines Elixiers, das für Bayern viel mehr als nur ein Getränk darstellt: Bier – ein Mythos und gleichzeitig ein Markenzeichen des Freistaats, das heute das Bild Bayerns in der Welt wesentlich mitprägt.

Ausgangspunkt ist das Jahr 1516. Damals bestimmten die bayerischen Herzöge: Nur Gerste, Hopfen und Wasser dürfen zum Bierbrauen verwendet werden. Mit diesem Erlass – dem bayerischen Reinheitsgebot – begann eine echte Erfolgsgeschichte, denn immerhin kam um 1900 jedes zehnte weltweit getrunkene Bier aus Bayern. Und bis heute werden Bier und Bayern weltweit besonders verbunden.

 

Die Landesausstellung erzählt von der Entwicklung Bayerns zum „Bierland“. Es geht um Wirtshauskultur, Klosterbrauereien, Brauhäuser und Bierpaläste, Biermonopole, Bierkrawalle, Bierinnovationen und um den weltweiten Siegeszug bayerischer Gemütlichkeit.

„Dass Bier gleichgesetzt wird mit Bayern und bayerisches Bier weltberühmt wurde, ist ein relativ junges Phänomen“, betont Dr. Richard Loibl und verweist auf die Weltausstellungen im 19. Jahrhundert, die den Startschuss für den internationalen Erfolg gegeben hatten.

Neben der industriellen Produktion und dem Qualitätsstandard Reinheitsgebot lag der Erfolg des bayerischen Biers vor allem am Marketing: „Bavaria sells! Entscheidend war die Konstruktion eines Sehnsuchtsbildes und eines Erlebnisangebots mit Ausschankstellen weltweit – von Berlin über Paris bis nach Chicago. Bier, Idylle und Gemütlichkeit bildeten das Verkaufskonzept“, so Loibl.

Das Wirtshaus als Sinnbild bayerischer Gemütlichkeit

Der hohe Stellenwert des Bieres spiegelt sich vielschichtig und facettenreich in der Wirtshauskultur wider. Ob Bierkeller, Bierpalast, Biergarten oder Bierzelt: überall stehen Bier und bayerische Gemütlichkeit im Mittelpunkt. Was alles in einer Wirtschaft passiert, wird in der Landesausstellung nacherzählt: Es wurde gegessen, gespielt, geraucht und geschnupft, geschäkert und angebandelt, gerauft, geredet und politisiert, gesungen, musiziert und natürlich Bier getrunken.

Die Exponate reichen von Pfeifenköpfen und Schnupftabaksgefäßen mit derben oder lustigen Bildern über Zimmerstutzen, Dudelsack sowie einen frühen Musikautomaten bis hin zur Tischkegelbahn und alten Speisekarten. Wenn die Ausstellungsbesucher sich auf das Wagnis einlassen und zu tief in den einen oder anderen Maßkrug schauen, begegnen sie alten Jux-Postkarten, auf denen der Rausch glorifiziert und die Bierseligkeit gefeiert wird. Dabei ist ein kritischer Blick auf übermäßigen Bierkonsum und Alkohol angebracht, wie auch das in die Medizingeschichte eingegangene „Münchner Bierherz“ zeigt: Das Organ wuchs durch regelmäßigen Biergenuss von sage und schreibe 12 bis 15 Maß pro Tag auf die doppelte Größe eines normalen Herzens an.

Vom Bier bis zur Schützenliesl

Überall in der Landesausstellung gibt es Spannendes zu entdecken, vor allem zum Schauen, Hören, Riechen und Mitmachen. Heiß geht es zum Beispiel in der „Sau“ zu und in der Darre begegnet man dem Esel beim Mälzen. Die Sau und die Darre sind Stationen der alten Brautechnik, die an den Originalschauplätzen der alten Brauerei in Aldersbach zu erleben sind.

Darüber hinaus gilt es Menschen kennenzulernen: von Pionieren des Brauwesens über den Bierspion bis hin zu einer Kellnerin, die von ihrem harten Arbeitsalltag in der Zeit um 1900 erzählt. Mit dabei sind auch Bierberühmtheiten wie die legendäre Schützenliesl und Joseph Groll aus Vilshofen in Niederbayern, der als Vater des Pils gilt. Und dann geht es freilich auch um das richtige Behältnis für das Bier. Neben dem „Urmaßkrug“, dem klassischen Keferloher und dem uns heute allbekannten Maßkrug aus Glas werden edle Trinkgefäße aus Gold, Silber, Elfenbein und Porzellan präsentiert.

Das Bier und seine Bayern – mehr als nur Marketing

Bier gilt als Bayerns fünftes Element – so sah es der bayerische Staatsmann Wiguläus von Kreittmayr schon Mitte des 18. Jahrhunderts. Und Bayern ist bis heute Bierland geblieben. Darum geht es im großen Finale in der ehemaligen Bibliothek des Klosters Aldersbach. In dem zehn Meter hohen Raum und unter dem beeindruckenden Deckengemälde von Matthäus Günther aus dem Jahr 1760 präsentiert die Landesausstellung mit „Das Bier und seine Bayern“ ihren Schlussakkord. Dabei geht es um alle Facetten des „bierseligen“ Bayernbildes, sowohl in der Selbsteinschätzung als auch in der Fremdwahrnehmung. Die Bierwerbung greift mit Vorliebe auf weiß-blaue Landschaftsidylle, Trachten- und Rautendekors zurück. Im Film dominiert das Bier als unverzichtbares Element bayerischer Lebensart und Lebensfreude.
Ob biervernarrter Außerirdischer, biertrinkender Ex-Dienstmann und Problem-Engel Aloisius oder Nachahmungen bayerischer Bierfeste und Wirtschaften in der ganzen Welt: Der Bier-und-Bayern-Mythos hinterlässt überall seine Spuren.

Gesamterlebnis Aldersbach: Ausstellung, Brauerei und Kloster

Eingebettet ist die Ausstellung in die passende Umgebung: Bereits im 13. Jahrhundert wurde im Kloster Aldersbach Bier gebraut. Heute können Besucher das Brauwesen in der modernen Brauerei dort kennenlernen.

Einmalig ist das Ensemble des vollständig erhaltenen Klosterkomplexes, das neben der Brauerei mit niederbayerischem Bräustüberl die berühmte Zisterzienserklosterkirche „Mariä Himmelfahrt“ umfasst. 1720 wurde sie von den Gebrüdern Asam im barocken Stil gestaltet und gehört zu den schönsten Marienkirchen Bayerns. Geschichte, Barock, Bier und Brauen – all das ist in Aldersbach vereint.

Die vhs lädt im Rahmen einer Tagesfahrt am Samstag, 7. Mai, zum Besuch der Ausstellung ein. Unter der Leitung von Historikerin Petra Neuberger können die Reiseteilnehmer die Ausstellung erleben. Am Ende des Tages steht noch ein Besuch von Ortenburg, einer einst evangelischen Enklave im katholischen Niederbayern, an.

Hier geht´s zur Anmeldung: http://vhs.link/WmZPPc

 

 

Meditative Fotografie

Meditative Fotografie ist nicht nur eine der effektivsten Methoden, um fotografisch sehen zu lernen. Durch Konzentration und ein bewusstes inneres Fokussieren auf ein Motiv erlebt die/der Fotografierende in kurzer Zeit einen Zustand der Ruhe und Ausgeglichenheit.

Dabei geht es nicht um technische Perfektion, sondern um die innere Haltung und aufmerksames Wahrnehmen.

Die Teilnehmer lernen in diesem Seminar von Georg Schraml am Samstag, 5. März,  die Grundlagen der Meditativen Fotografie kennen.

In praktischen Übungen mit der Kamera können sie „ihr Bild“ finden, das sie noch längere Zeit im Alltag begleiten kann.

Zielgruppe sind Menschen,
·    die Freude am Fotografieren haben
·    die nicht möglichst viel, sondern bewusst fotografieren möchten
·    die Fotografie als Medium zur Entspannung und zu innerem Fokussieren kennenlernen möchten
·    denen es nicht zuerst um technische Einzelheiten, sondern um einen inneren Zugang zu ihrem Motiv geht
Für diese Art der Fotografie ist keine besondere Ausrüstung erforderlich. Jede Art von Kamera, ob Handy, Kompakt- oder Spiegelreflexkamera, ist willkommen.

Hier geht´s zur Anmeldung: http://vhs.link/qgSWss

Hinweis: Meditative Fotografie ist weltanschaulich völlig neutral und unabhängig von jeglicher religiös-konfessioneller Ausrichtung.

 

Zeichnen im Wirtshaus – Präsentation von Werken aus dem ersten Kurs

Im Februar diesen Jahres startete erstmals der Kurs „Zeichnen im Wirtshaus“ unter der Leitung von Andrea Potzler an unserer vhs.

An 7 Abenden traf sich die Gruppe in ansprechendem Ambiente in den historischen Wirtshäusern „Zum Geiss“ und „GUR – Gaststätte unterm Rain“ in Straubing.

Das Kursangebot richtete sich an Teilnehmer, die im Rahmen einer lockeren Runde die Freude am Zeichnen neu entdecken wollten. Zu jedem Termine lieferte die Kursleiterin neue Anregungen zum Zeichnen. Neben ein paar theoretischen Grundlagen versuchten sich die Künstler an Szenen im Biergarten mit Bleistift, Füller, Fineliner, Wasserfarben, etc.

Zeichnen im Wirtshaus4-Potzler  Zeichnen im Wirtshaus5-Potzler Beispielbilder solcher Wirtshausszenen gezeichnet von Andrea Potzler.

Der Schwerpunkt dieses Kurses lag jedoch darin, selber zu experimentieren, zu erleben und sich gegenseitig weiter zu bringen. Die Motive variierten von der Umgebung im Wirtshaus, zu kleinen Proportions- und Perspektivübungen, über Gemeinschaftswerke bis hin zu Phantasie-Wesen.

Hier nun zwei Beispiele zu solchen Gemeinschaftswerken:

Zeichnen im Wirtshaus2-GemeinschaftswerkDiese Wirtshausszene wurde von einer Person begonnen und nach 10 Minuten einfach von jemand anderem weitergemalt. Hier sehen wir das Gemeinschaftswerk von Simeon, Thomas und Andrea.

Zeichnen im Wirtshaus1-GemeinschaftswerkBei dem zweiten Gemeinschaftswerk handelt es sich um ein Zeichenspiel, bei welchem mehrere Personen gemeinsam ein Bild malen, ohne zu wissen, was der jeweilige Vorgänger gemalt hat.

An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Teilnehmer sowie die Kursleiterin Frau Potzler, für das Einverständnis zur Veröffentlichung dieser Bilder.

Freundlicherweise stellte uns Herr Simeon Christl auch noch zwei seiner, im Kurs entstandenen Werke zur Verfügung, um diese hier zu präsentieren.

Zeichnen im Wirtshaus6-Simeon Christl  Zeichnen im Wirtshaus7-Simeon Christl

Ziel dieses Kurses war es, der Lust nachzukommen, eigene kleine Werke und Erinnerungen auf ganz persönliche Weise in einem Skizzenbuch festzuhalten – frei nach dem Motto: „Erlaubt ist, was gefällt“

Wer nun ebenfalls Lust auf´s Zeichnen bekommen hat: dieser Kurs wird auch im Herbst-/Winter-Semester wieder angeboten 😉

Nähere Informationen zu diesem Kurs sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind zu finden unter: http://vhs.link/FywEN